Lioncast Doppelpack: LM30 und LK20


Erschienen: 18.01.2015, Autor: Rafael Schmid
Software

Die schlanke Software belegt installiert unter 15 MB Speicherplatz auf der Festplatte und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Maus nach den eigenen Wünschen anzupassen. Da die Einstellungen direkt auf der Maus gespeichert werden, kann die Software nach dem Einrichten bei Bedarf auch wieder deinstalliert werden. Die Software ist einfach und logisch aufgebaut, es können alle fünf möglichen Profile nach persönlichem Belieben angepasst werden. Je nach gewähltem Profil leuchtet das Mausrad in einer anderen Farbe, die allerdings fix definiert ist.

Die Vielzahl an Tasten kann relativ Frei belegt werden – auch Multimediasteuerung und Makros sind möglich.

Neben den CPI (50 bis 16.400 in 50-CPI-Schritten für jede Achse), der Polling Rate (125 Hz bis 1.000 Hz) und der Mausbeschleunigung können die Tasten nach Belieben belegt werden. Eine Ausnahme ist lediglich der Profilumschalter. Es sind nicht nur Maus- sondern auch Media- oder Tastaturbefehle und Makros möglich. Die Lift-Off-Distanz kann zwar nicht verändert werden, hat aber einen angenehm niedrigen Wert. Bei der Beleuchtung stehen dem Nutzer viele Möglichkeiten offen. Abgesehen vom Mausrad, welches immer in der Profilfarbe leuchtet, lassen sich Mausfront, Tasten und Lioncast-Logo in unterschiedlichen Farben, Helligkeitsstufen und Pulsgeschwindigkeiten beleuchten. Die Software bietet für die Größe viele Möglichkeiten.

Die Abtastung kann von 50 bis 16.400 CPI eingestellt werden, die Beleuchtung ist lediglich für das Mausrad je nach Profil fix und kann sonst nach Belieben angepasst werden.

Praxistest

Die Lioncast LM30 leuchtet im Standardmodus blau.

Im Praxistest machte die LM30 eine zum Großteil gute Figur. Die Form ist für Rechtshänder gut; die ergonomische Maus liegt mit allen Grifftypen gut in der Hand des Testers. Allerdings sollten Personen mit kleinen Händen erst ausprobieren, ob die Maus ihnen nicht zu groß ist. Vor allem die vordere Sechsergruppe der Daumentasten ist sehr gut zu erreichen, aber auch bei der hinteren kommt man nach einer kurzen Eingewöhnung gut an alle Tasten. Leider haben nicht alle Daumentasten den gleichen, gut definierten Druckpunkt. Im Test war es bei zwei tasten (5 und 6) nicht immer klar, ob der Schalter ausgelöst hat. Bei den restlichen Tasten gibt es nichts zu Bemängeln, auch das Mausrad rastert sehr angenehm, wenn auch sehr weich. Die Oberfläche ist sehr angenehm, an den zahlreichen Spalten an der Oberseite können sich aber leicht Verunreinigungen sammeln. Die Maus ist mit ihren etwa 110 g aber kein Leichtgewicht; wir haben sie meist ohne die Zusatzgewichte (maximal 8 Gewichte à 2 Gramm) betrieben.

Auf unserem Mauspad gleitet die Maus dahin, dass es eine Freude ist. Auch wenn wir die Maus mit 16.400 CPI getestet haben, liegen unsere Alltagseinstellungen weit darunter. Der Sensor arbeitete allerdings auf allen getesteten Oberflächen fehlerfrei. In der angepeilten Preisklasse (59,95 Euro UVP) ist dies selbstverständlich.

Technische Daten

In dieser Übersichtstabelle haben wir nochmals alle relevanten Daten zur Lioncast LM30. Bei den Preisangaben haben wir den UVP des Herstellers angegeben, das Produkt kann auf Amazon aber schon um 39 Euro erworben werden (Stand: 01/2015).

Modell Lioncast LM30
Sensor Avago A9800
Polling Rate in Hz 125 Hz, 250 Hz, 500 Hz, 1000 Hz
Max. CPI-Wert 16.400 in 50-CPI-Schritten
Kabellänge in cm 180
Tastenanzahl 19
Besonderheiten 19 Tasten, Onboard-Speicher,
Beleuchtung, ergonomisches Design
Aufbau Rechtshänderdesign
Betriebssysteme Windows XP, Vista, 7, 8
Masse in g 110
Mitgeliefertes Zubehör Benutzerhandbuch, Dose mit Gewichten, Software-CD
UVP in Euro 59,95
Straßenpreis in Euro 39

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