Als konventionelle HDD im Hybrid-System kommt eine Toshiba MK1059GS zum Einsatz, die mittels eines zusätzlichen Daugtherboards aufgesteckt wird und so für eine Bauhöhe von zwei Erweiterungsslots sorgt. Dabei handelt es sich im Detail um eine 1 TB Festplatte im 2,5 Zoll Formfaktor, deren einzelne Platter (Scheiben) mit 5400 Umdrehungen pro Minute drehen. Beide Laufwerke (Caching-SSD und HDD) werden über den SuperScale-Controller in einem RAID0-Verbund betrieben und sorgen für die theoretisch möglichen, hohen Datenraten von bis zu 910 MB/s lesend sowie 810 MB/s schreibend – optimale Kompression der Daten vorausgesetzt. Die maximal möglichen IOPS für das RevoDrive Hybrid gibt OCZ mit 120.000 (max. Random 4K schreibend) bzw. 65.000 (durchschn. Random 4K schreibend) an. Weitere wesentliche Komponenten finden wir auf dem PCB unseres Testprobanden nicht vor, da die SandForce-Controller typischerweise ohne externen Pufferspeicher (z.B. ein DRAM) auskommen.
Huckepack: Die HDD wird mit einer zusätzlichen Platine integriert.
TRIM gehört ebenso zum Repertoire des RevoDrive Hybrid und wird durch den SuperScale-Controller möglich. Der TRIM-Befehl ermöglicht es einem Betriebssystem der SSD mitzuteilen, dass gelöschte oder anderweitig freigewordene Blöcke nicht mehr benutzt werden. Im Normalfall vermerkt das Betriebssystem in den Verwaltungsstrukturen des Dateisystems, dass die entsprechenden Bereiche wieder für neue Daten zur Verfügung stehen; der Controller des Solid State-Laufwerks erhält diese Informationen in der Regel jedoch nicht. Durch den ATA-Befehl TRIM wird dem Laufwerk beim Löschen von Dateien mitgeteilt, dass es die davon betroffenen Blöcke als ungültig markieren kann, anstelle deren Daten weiter vorzuhalten. Die Inhalte werden nicht mehr weiter mitgeschrieben, wodurch die Schreibzugriffe auf das Laufwerk beschleunigt und zudem die Abnutzungseffekte verringert werden.
Das RevoDrive Hybrid von OCZ Technology wechselt aktuell ab etwa 380 Euro (Quelle: Geizhals.at, Stand: 02/2012) den Besitzer und ist bislang ausschließlich in der Variante mit 1000 GB HDD und 100 GB SSD erhältlich. Der Preis pro Gigabyte ist mit 0,38 Euro deutlich niedriger als der einer herkömmlichen SSD, jedoch aufgrund der höheren Komplexität auch wesentlich höher als der konventioneller HDDs. Wie sich das PCI Express 2.0 basierte RevoDrive in der Praxis schlägt, klären wir später. Weitere Informationen auf den nun folgenden Seiten des Artikels.
Auf der Rückseite ist auch noch einmal der Dataplex-Key aufgedruckt.
UGREEN erweitert sein NAS-Angebot um die neuen Modelle DXP4800 GT und DXP2800 GT. Die Systeme richten sich an Anwender mit...
QNAP Systems hat mit QuTS hero h6.0 die neueste Version seines ZFS-basierten NAS-Betriebssystems veröffentlicht. Das Update erweitert die Plattform um...
Kingston Technology baut sein Portfolio für industrielle und Embedded-Anwendungen weiter aus. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Industrie-PCs, Edge-Computing-Systemen und Embedded-Plattformen...
MSI hat auf der Computex 2026 den neuen EdgeMesa N AI+ vorgestellt. Der kompakte Mini-PC richtet sich an KI-Entwickler, Datenwissenschaftler...
Mit dem Odyssey OLED G6 G60SF erweitert Samsung sein Gaming-Portfolio um einen Monitor, der sich insbesondere an ambitionierte E-Sport-Spieler und...
Die Familie der IronWolf Pro Festplatten von Hersteller Seagate adressiert vor allem NAS-Systeme im Profi-Segment. Wir haben uns das aktuelle Flaggschiff der CMR-Plattform mit satten 32 TB im Praxistest zur Brust genommen.
Mit der FireCuda X Vault präsentiert Seagate eine neue externe Festplatte, die vollständig über USB-C versorgt wird und bis zu satte 20 TB bietet. LED-Beleuchtung und ein passendes Toolkit runden das Gesamtpaket ab.
PNY bietet mit der CS3250 eine Familie von PCIe Gen5 SSDs an, die mit Speicherkapazitäten von bis zu 4 TB erhältlich sind. Die Drives erreichen bis zu 14.900 MB/s lesend. Wir haben das 1-TB-Modell getestet.