Thermaltake Armor A30 mit Sichtfenster im Test


Erschienen: 04.10.2012, Autor: Stefan Boller
Das Testsystem

Vollgepackt: Das Thermaltake Armor A30 mit unseren Komponenten des Testsystems.

Gerade im Wohnzimmerbetrieb ist es wichtig, dass der Multimedia-PC im Betrieb nicht zu laut ist. Doch auch auf LAN-Partys, bei denen man seinen Rechner oft neben sich auf dem Tisch stehen hat, kann es durchaus störend sein, wenn die Kiste nervende Geräusche von sich gibt. Deshalb haben wir eine Lautstärkemessung durchgeführt, die in etwa die Bedingungen auf einer solchen LAN-Party wiederspiegelt: Auf dem Tisch links und rechts vom Spieler (50 cm) und unter dem Spieler (80 cm) auf dem Boden. Durch die komprimierte Bauweise des Armor A30 besteht die Befürchtung, dass der Airflow trotz zahlreicher Gehäuselüfter nicht gewährleistet sei. Dem gehen wir durch den Temperaturtest nach.

  • Mainboard: Gigabyte GA-H57M-USB3
  • Prozessor: Intel Core i5-750
  • Grafikkarte: Sapphire Radeon HD 5870
  • Arbeitsspeicher: 16 GB Kingston 1333 MHz
  • Laufwerke SSD: 2x Crucial C300 64 GB
  • Laufwerke HDD: 2x Seagate 500 GB
  • Optische Laufwerke: Pioneer DVD/RW + LG DVD/RW
  • Netzteil: Cooler Master 1200W Silent Pro Gold
  • 1x 3,5" Diskettenlaufwerk
  • TV-Card: CableStar HD2 + CI-Modul
In Betrieb (Lautstärke- und Temperaturtest)

Um das System richtig auf Temperaturen zu bringen, haben wir den Unigine Heaven Benchmark benutzt, weil dieser beliebig lange in einer Schleife läuft. Nach 30 Minuten haben wir den Geräuschpegel aus verschiedenen Abständen vom Gehäuse aus gemessen. Den Abstand haben wir unter realen LAN- bzw. Normalbetrieb-Bedingungen bestimmt. Die Temperatur haben wir ebenfalls nach 30 Minuten Dauerlauf mit dem vom Mainboard-Hersteller (Gigabyte) eigenen Systemtool Smart6 aufgezeichnet. Die Gehäuselüfter haben wir dabei nicht direkt gesteuert, sondern haben diese direkt am Netzteil angeschlossen und somit konstant auf 12V betrieben.

Im Testsystem haben wir jeden Platz den das Gehäuse bietet genutzt und die Komponenten sinnvoll eingebaut. Dabei war uns wichtig eine Simulation zu erstellen, die auch im Normalbetrieb möglich ist. Wie die Messergebnisse zeigen, reicht der Airflow trotz der beengten Bauweise noch aus um das System auf einer komponentenfreundlichen Temperatur zu halten. Allerdings hat diese komprimierte Architektur seinen Preis, indem man schon sehr genau überlegen muss, an welchen freien Stellen man die Kabel verstaut. Das kann wie beim Einbau beschrieben zu einer regelrechten Sisyphusarbeit ausarten. Folgend unsere Messergebnisse im Überblick:

Idle Volllast
Prozessor 20 °C 33 °C
Gehäuse 36 °C 39 °C
50 cm links 39,9 dB 45,4 dB
50 cm rechts 39,9 dB 46,6 dB
80 cm oben 38,4 dB 42,2 dB

Vor scrollenWeitere Artikel aus der Kategorie GehäuseZurück scrollen
Bewerten Sie diesen Artikel!

Bewertung nur durch Mitglieder möglich!

Bewertungen: 0