Computex 2002 - Chips & Mainboards


Erschienen: 16.06.2002, Autor: Duras
EPoX

Gleich vier Boards für den Athlon XP konnte man sich näher anschauen. Daraus folgt, dass AMD noch lange nicht die XP’s abgeschrieben hat, trotz der Neuentwicklung des AMD ClawHammers. Als erstes ist das 8K5A3+ und das 8K5A5+, welche auf VIA’s KT333 + 8235 Chipsatz aufbauen, zusehen. Besonders auffallend sind die sagenhaften 6 IDE Ports beim 8K5A3+.

Das 8K9A und das 8RDA+ basieren auf dem nVidia Crush 18D Chipsatz. Unter anderem wird AGP 8X, ATA133, 3GB DDR333 RAM, Onboard LAN und AC ’97 Audio unterstützt.

Mit dem VIA K8HT Chipsatz ging nur ein Referenz Board an den Start. Weitere Bezeichnungen und Features wurden nicht erwähnt.

Als Pentium 4 Vertreter, wurden drei Boards mit zwei unterschiedlichen Chipsätzen gezeigt. Als erstes ist das 4SDA5+, welches auf dem SiS648 Chipsatz beruht, zusehen.

Ausgestattet mit Intels 850E Chipsatz wurde das 4T4A+ und das 4T2A3+. Ungewöhnlich bei dem 4T4A+ ist die zentrale Anordnung der CPU. Sonst wurde der Sockel des Prozessors immer nach oben verfrachtet.





FIC

Was anderes zeigte der Hersteller FIC, denn außer dem normalen ATX Format, wurden auch microATX Boards für die neuen Prozessorgenerationen der Öffentlichkeit Preis gegeben. Für den Athlon XP kam das AT31, das auf dem ATi IGP 320 Chipsatz aufbaut, in den Schaukasten.

Das VT31V besitzt den IGP 340 Chipsatz aus dem Hause ATi. Dieser wurde für den Pentium 4 ausgelegt.

Und zum Schluss bekam man das HB31 zu Gesicht. Aufbauend auf AMD’s 8151 + 8111 Chipsatz wurde das Board für den Athlon ClawHammer entwickelt. Auch hierbei handelt es sich um ein MicroATX Board.



Gigabyte

Gigabyte präsentierte das GA-K8A, wo der AMD 8151 + 8111 Chipsatz verarbeitet wurde und somit für den Athlon XP konzipiert wurde. Unterstützt werden 2 Serial ATA und 3 ATA133 Ports. Weiterhin finden man 6 PCI-Slots, 1 AGP 8X, 2 DDR333 RAM DIMMs und USB 2.0. Nützlich ist auch Gigabyte’s DualBIOS Technology. Also wenn man ausversehen sein BIOS löscht, hat man immer noch ein Ersatz-BIOS auf dem Board, was automatisch einspringt und den gelöschten ROM wieder neu programmiert.

VIA’s KT400 + 8235 Chipsatz ist auf dem GA-7VAXP zu finden. Angepriesen werden besonders die vielen O verclocking Features per BIOS. Allerdings sind auch nicht die 5.1-Ch per S/PDIF out, die für einen unglaublich klaren und vollen Klang sorgen sollen, zu vergessen. Schon als neuer Standard scheint sich AGP 8X und DDR400 RAM Unterstützung durchgesetzt zuhaben. Auch hier wird wieder Gigabyte’s patentiertes DualBIOS System angewendet.


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