G71-Remake: GeForce 7950 GT im Praxistest


Erschienen: 14.09.2006, Autor: Patrick von Brunn
Fazit

Haben wir auf der ersten Seite dieses Artikels noch die genaue Prüfung der GeForce 7950 GT GPU angekündigt, können wir nun, 14 Seiten später, zu einem finalen Fazit kommen. Nvidia hat mit der 79xx GT Neuauflage ein weiteres attraktives Stück Hardware in sein Grafikchip-Portfolio aufgenommen und ATi ein weiteres Mal zum Tanz aufgefordert. Der überholte G71 kann nicht nur die Performance der bisherigen 7900er Version bieten, sondern auch noch deutlich "Einen oben drauf setzen" und knapp sieben Prozentpunkte im direkten Vergleich zulegen. Auch bei der HDTV-Wiedergabe konnte man die GPU weiter verbessern, wobei die Leistungssteigerung primär auf die Verwendung des aktuellen Treibers zurückzuführen ist, ebenso auch im Bereich der synthetischen Benchmarks, aka 3DMark. Anhand von Messwerten können wir unsere These leider nicht untermauern, da uns kurzfristig keine GeForce 7900 GT dafür zur Verfügung stand. Alles in Allem hat Nvidia einen deutlich performanteren Nachfolger mit etwa äquivalenten Leistungsaufnahmen und Temperaturen auf den Markt geworfen.

GeForce 7900 GT vs. 7950 GT
Nvidia GeForce 7950 GT
106,6
Nvidia GeForce 7900 GT
100,0
Angaben in Prozent (mehr ist besser)

Doch nicht nur die nackte Leistung kann überzeugen, denn Nvidia hat sich auch um die Beseitigung von Kinderkrankheiten gekümmert: Mussten wir vor einigen Monaten noch die nicht funktionstüchtige Lüftersteuerung der GeForce 7900 GT Platinen bemängeln, hat man dieses Problem mittlerweile in den Griff bekommen. So arbeitet der Kühler bzw. der Lüfter im 2D-Modus kaum hörbar und auch unter Volllast (maximale Taktraten) bei einer akzeptablen Geräuschkulisse. Einen kurzen Blick haben wir auch auf das Thema Overclocking geworfen, wobei wir die Frequenzen auf 638/765 MHz anheben konnten (Standard: 550/700). Dies resultierte in einem 3DMark06-Score von 5019 Punkten - ein Plus von knapp 14 Prozent. Im Bereich Hardware scheinen die Nvidia-Ingenieure also alles richtig gemacht zu haben, doch wie sieht es bei der Verfügbarkeit und dem Anschaffungspreis aus?

Nvidia´s jüngster Spross in der abschließenden Draufsicht.

Auch hier können wir unser bisher positives Fazit in diesem Stil weiterführen und eine, wie zum Launch angekündigt, Verfügbarkeit erster Karten bestätigen. Aktuell werden bei Geizhals.at vier verschiedene Modelle mit 512 MB als "ab sofort lieferbar" gelistet und weitere Pixelbeschleuniger sind bereits in der Liste - verfügbar innerhalb weniger Tage. Der Preis liegt bei etwa 260 Euro und ist somit leicht unter dem Niveau der wenigen noch erhältlichen GeForce 7900 GT Platinen. In Kombination mit 256 MB wird man etwa 230 Euro auf den Tisch legen müssen. Kurz und bündig: Nvidia´s GeForce 7950 GT konnte voll überzeugen und kann dank einer zeitnahen Verfügbarkeit auch direkt den Umsatz ankurbeln. AGP-Versionen sind nach unseren derzeitigen Informationen nicht in Planung.

Anhang: Gesamtrating

Gesamtrating
ATi Radeon X1900 XTX
128,8
Nvidia GeForce 7800 GTX 512
125,1
Nvidia GeForce 7950 GT
116,5
ATi Radeon X1800 XT
110,8
Nvidia GeForce 7900 GT
109,3
Nvidia GeForce 7800 GTX
105,6
ATi Radeon X1900 GT
102,7
Angaben in Prozent (mehr ist besser)


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