Gainward GeForce FX 5900 Ultra im Test


Erschienen: 17.07.2003, Autor: Patrick von Brunn
AntiAliasing / Anisotropic-Filtering

Neben der herkömmlichen Benchmarks, die sie weiter oben und auf der vorherigen Seite finden, haben wir auch die Leistungen unter aktivierter Kantenglättung ermittelt. Aber auch Anisotropic-Filtering wurde aktiviert. Durch die Aktivierung der beiden Optionen werden Spiele deutlich aufpoliert und wirken "runder". Wie stark dies an der Performance der Karten nagt, sehen sie in den folgenden drei Abschnitten...

Nicht zu vernachlässigen sind die Benchmarks mit AntiAliasing (OpenGL), welche wir hier zusammen mit Quake III Arena ermittelt haben: Unter 2x AA muss sich die 9600 Pro aufgrund der verminderten Anzahl an Pixel- Pipelines der Radeon 9500 Pro geschlagen geben. Unter aktiviertem 4x AA kann sie kurzfristig wieder ein wenig aufholen, kann jedoch nie ganz aufschließen. Sehr gut hier die Leistungen der 256 MB Radeon 9800 Pro, welche sich hier an die Spitze setzen kann. 6x AA der FX wird nur unter Direct 3D unterstützt...

Natürlich haben uns bei den Tests nicht nur die AA-Ergebnisse unter OpenGL interessiert, sondern auch die des Anti-Aliasings unter 3D Mark 2001SE (Direct 3D): Hier muss sich die GeForce FX 5900 geschlagen geben und sich knapp hinter den beiden Radeon 9800 Pro Grafikkarten von Sapphire und Club-3D einreihen. Auch die FX 5900 Ultra von Gainward kann nicht am ATi-Flaggschiff vorbeiziehen, sondern muss sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Nur unter 6x AA kann die FX knapp in Führung gehen...

Sehr interessante Ergebnisse bekommen wir in unserem Anisotropic-Filtering Test mit Quake III Arena. Nicht nur bei aktiviertem AntiAliasing kann die RV350 nicht an der Radeon 9500 Pro vorbeiziehen, sondern auch bei anistropischem Filtering muss sie sich geschlagen geben. Hier sind die Abstände je AF-Stufe jedoch konstant und die 9600 Pro kann zu keinem Zeitpunkt richtig nahe zur Sapphire Radeon 9500 Atlantis Pro aufschließen. Die 5900 Ultra kann hier ihr ganzen Potential ausspielen und sich souverän den ersten Platz in der Highscore sichern...

Overclocking @ 3D Mark 2003

Natürlich haben wir auch entsprechende Benchmarks im übertakteten Zustand gemacht und konnten uns über hervorragende Ergebnisse freuen. Neben von Gainward bereits eingestellten Enhaced Performance Mode, haben wir die Karte noch weiter ans äußerste Limit getrieben, wie auf Seite 3 beschrieben. Folgend die verschiedenen Benchmarks im Überblick...

Wie bei der Vorgänger-Version von 3D Mark 2003 (Angaben in Punkten), tragen hier alle Komponenten des PCs ihren Teil zur Gesamtleistung bei, wobei man jedoch sagen, dass der neue Futuremark-Benchmark doch sehr Grafikkarten-lastig ist. Hier spielt natürlich auch der Takt von Chip und Speicher ein Rolle, wie man den Benchmarks entnehmen kann. Immerhin konnten wir durch das erfolgreiche Overclocking noch knapp 700 Punkte mehr sammeln. Aber auch der EP-Mode von Gainward bringt deutlich mehr Leistung...


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