Gainward Ultra/960 TV im Test: FX 5700 Ultra


Erschienen: 11.11.2003, Autor: Patrick von Brunn
Treiber

Natürlich spielt auch der Treiber eine sehr große Rolle bei derartigen Artikeln. Aus diesem Grund kam Nvidia´s neuster und offizieller Detonator FX zum Einsatz, welcher den neuen NV36 alias GeForce FX 5700 Ultra unterstützt.

Nvidia hat nebenbei die Erhöhung der Seriennumer von 4x.xx auf 5x.xx ebenfalls zur Einführung neuer und verbesserter Features genutzt: Verbesserte Bildqualität bei anisotropischer Filterung und AntiAliasing. Neuer nView 3.0 Multi-Display Setup Wizard als Assistent für die problemlose Konfiguration von mehreren Bildschirmen. nView-Rasterlinien für die Aufteilung des Bildschirms zum problemlosen Anordnen von mehreren Fenstern. Angepasste Benutzerprofile zum Speichern von Bildschirmeinstellungen und Einstellungen für die Bildqualität separat für einzelne Anwendungen bzw. Spiele. Unterstützung für GeForce FX 5700, GeForce FX 5700 Ultra, und GeForce FX 5950 Ultra. Eine vollständige Liste der Kompatibilitäts-Fixes finden sie in den Release-Notes des Treibers.

Ähnlich wie Sapphire mit seinem Redline TweakUtility, legt Gainward sein bekanntes EXPERTool bei, welches unter anderem auch das Regeln der Chip- und Speicherfrequenzen ermöglicht. Neben dem manuellen Einstellen, gibt es auch noch zwei weitere vorgefertigte Einstellungen: Standard und Enhanced Performance. Bei Standard wird die Karte im 3D-Modus mit herkömmlichen Taktraten betrieben (475 / 900 MHz). Der Enhanced-Modus, dessen stabiler Betrieb von Gainward garantiert wird, erhöht die Frequenzen auf 500 / 1.000 MHz. Somit wird natürlich einiges an Mehrleistung frei. Wie weit wir die Karte schließlich noch treiben konnten, erfahrt im folgenden Abschnitt, wenn wir uns ans Overclocking wagen.

Download: Detonator FX 52.16 (Windows 2000/XP)

Download: Detonator FX 52.16 (Windows 98/ME)

Overclocking

Auf den vorherigen Seiten des Artikels haben wir bereits ausführlich die Hardware und die Kühlung der Karte erläutert, daher kommen wir nun endlich zum Übertakten. Wie bei Karten von Gainward üblich, haben wir das mitgelieferte EXPERTool zu diesem Zweck verwendet. Bereits in Gainward´s garantiertem Enhanced Modus ist die Karte sehr hoch getaktet: 500 bzw. 1.000 MHz.

Wie vielen Lesern nun am Speichertakt auffallen wird, läuft die Karte, bei aktiviertem Enhanced-Modus, deutlich über den Spezifikationen der Speichermodule. Sind doch 2,2 ns Modulen theoretisch nur bis 450 MHz betreibbar, hat Gainward durch eine gute Kühlung und weitere positive Aspekte einen Takt von 1 GHz ermöglicht. Verständlicherweise konnten wir die Karte nachträglich, was den Speichertakt angeht, kaum noch übertakten - Bei 1.010 MHz war Schluss. Die Frequenz des Chips lies sich letztlich noch auf 558 MHz anheben, was einer Erhöhung von 58 MHz entspricht. Geht man von Nvidia´s Referenzen aus, wurde der Chiptakt sogar um 83 MHz gesteigert (17 Prozent). Wie die Gainward FX 5700 Ultra auf die zusätzlichen MHz anspricht, erfahren sie auf der achten Seite unseres Artikels.


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