NV34 im Test: Xelo GeForce FX 5200


Erschienen: 08.05.2003, Autor: Patrick von Brunn
Treiber

Als Treiber sollte eigentlich der neuste offizielle Detonator XP von Entwickler Nvidia zum Einsatz kommen - Version 43.45. Jedoch kam es mit diesem Treiber zu zahlreichen Problemen, die schon beim Einstellen der Auflösung bzw. dem Aufrufen der erweiterten Einstellungen anfiegen: Das Fenster mit den Anzeige-Einstellungen meldete sich regelmäßige mit einem Ausnahmefehler ab und konnte sich auch nach mehreren Neustarts und einer Neuinstallation des Treibers nicht ändern lassen. Schließlich griffen wir zu Version 43.51, welche zwar nicht direkt von Nvidia stammt, jedoch seine Arbeit bestens und stabil verichtet...

Sehr lobenswert an der 40er-Detonator Serie ist das integrierte Tool, mit welchem man die Bildwiederholfrequenz pro Auflösung und Farbtiefe bestimmen kann. Somit werden zusätzliche Programme, wie zum Beispiel RefreshRate-Fix, absolut überflüssig. Ausführlich sind auch die Einstellungen für AntiAliasing und Anistropic-Filtering, wobei hier Konkurrent ATi durch die Installation des beliebten Control-Panels deutlich mehr Möglichkeiten bietet. Ein Bereich fürs Overclocking sucht man beim neuen Detonator ebenfalls vergebens, jedoch ist hier auch PowerStrip sehr zu empfehlen...

Download: Nvidia Detonator XP 43.51 (Windows 2000/XP)

Download: Nvidia Detonator XP 43.51 (Windows 98/ME)


Overclocking

Natürlich hat uns auch interessiert, wie gut sich die Xelo GeForce FX 5200 übertakten lässt. Für gewöhnlich kommt hier das bekannte Powerstrip zum Einsatz, doch dieses hat uns dieses Mal im Stich gelassen. Zwar wurde die FX 5200 und deren Taktraten problemlos von Powerstrip erkannt, doch wurden die Taktraten nicht übernommen. Selbes Problem hatten wir auch mit dem RivaTuner. Bliebt eigentlich nur das Übertakten mit Hilfe des integrierten Overclockingtools der Detonator XP, welches sich mit Hilfe von Coolbits freischalten lässt. Einfach den Registrierungsschlüssel ausführen und schon ist das Menü freigeschalten (Download). Zwar taucht hier dann ein kleiner Grafikbug innerhalb des Menüs auf (Bild rechts), dieser tut der Funktionalität jedoch keinen Abbruch...

Nachdem wir dann endlich loslegen konnten, lies sich als maximal stabiler Chiptakt 275 MHz ermittelt, was einer Steigerung von 25 MHz bzw. 10 Prozent entspricht. Überraschend gut lies sich der Speicher übertakten, den wir trotz seiner 5 ns Zugriffszeit auf satte 245 MHz bzw. 490 MHz DDR beschleunigen konnten. Dies entspricht einer Erhöhung von 45 MHz bzw. knapp 23 Prozent. Hätten die Ingeneure es mit der Kühlung der Speicher noch etwas genauer genommen, wäre problemlos 500 MHz DDR möglich gewesen...


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