Preview: ATi Multi-GPU Lösung: CrossFire


Erschienen: 01.06.2005, Autor: Pascal Heller
Kompatiblität: CrossFire vs. SLI

Von Nvidias Scalable Link Interface Technologie (SLI) wissen wir ja leider, dass Sie in Sachen Kompatibilität leider immer noch in den Kinderschuhen steckt. Dies spiegelt sich vor allem bei der Wahl der richtigen Grafikkarten wieder. So eine SLI-Konfiguration kann schon an verschiedenen Bios-Revisionen, unterschiedlichen Taktraten oder ähnlichen Differenzen zwischen zwei eigentlich doch baugleichen Grafikkarten einer Generation scheitern. Bereits auf der CeBIT diesen Jahres konnten wir in einem netten Gespräch mit einem Mitarbeiter von ATi Europa erfahren, dass man aus den Fehlern der Konkurrenz gelernt hat und diese nicht wiederholt auf den Markt bringen möchte. Kurz und knapp: CrossFire soll in Sachen Kompatibilität der Hardware neue Maßstäbe setzen!



Dies beginnt beispielsweise schon bei den Chipsätzen: Zwar hat ATi speziell die neuen CrossFire Edition Plattformen zum Launch auf den Markt geworfen, doch soll prinzipiell jeder Konkurrenz-Chipsatz mit zwei PCI Express x16 Ports kompatibel sein - entsprechende Validierungen sollen bereits angelaufen sein. Das ganze setzt sich auch bei den Grafikkarten fort, da man innerhalb verschiedener Chipgeneration beliebig Karten einsetzen kann - nur Radeon X850 und X800. Wer also bereits eine Radeon X800 oder X850 basierte Grafikkarte für PCI Express besitzt, wird sich lediglich noch eine der neuen Radeon CrossFire Edition Platinen zulegen müssen. Dabei ist die ATi Radeon X850 CrossFire Edition Karte mit herkömmlichen Radeon X850 Pro, XT und XT Platinum Edition Modellen aller offiziellen Board-Partner kompatibel. Die X800 CrossFire Edition lässt sich mit folgenden Platinen kombinieren: Radeon X800, XL, Pro, XT und XT Platinum Edition.

Dies klang jetzt alles fast zu gut um wahr zu sein. Richtig, denn es gibt einen kleinen Haken! Kommen innerhalb eines CrossFire-Systems sowohl eine Karte mit 16 Pipelines, als auch eine Platine mit 12 Pipes zum Einsatz, muss man deutliche Abstriche machen: Die Karte mit 16 Kanälen wird auf 12 gedrosselt und der SuperTiling Rendering-Modus kann nicht mehr benutzt werden. Ansonsten bleibt SuperTiling auch nur einer reinen 16/16-Konfiguration vorbehalten. Mehr zu den Betrisbsmodi auf der nächsten Seite.



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