Auch die Temperaturen haben wir nicht außer acht gelassen und protokollierten die Last-Messergebnisse nach dem 3DMark06 Default Benchmark, der die Grafikkarten ins Schwitzen bringen sollte. Die Idle-Temperatur wurde während des normalen Windows-Betriebes ermittelt. Unser Midi-Tower war dabei mit zwei 120 mm-Gehäuselüftern zur Warmluftabfuhr ausgestattet. Im Netzteil rotierte ein 120 mm-Lüfter und transportierte die warme Abluft nach außen. Die Zimmertemperatur lag bei ca. 22° Celsius.
Folgend nun die Ergebnisse für die GPU- und Case-Temperaturen, die wir mit Hilfe des RivaTuner bzw. Everest ausgelesen haben. Deutlich zu sehen ist, dass die Kühlung der GTX 280 die Temperaturen der Karte auch unter Last im Rahmen hält. Allerdings wird das mit einem entsprechend höheren Lautstärkepegel erkauft, wie unsere Schallpegelmessungen gezeigt haben. Dennoch ist es ein Zeichen dafür, dass die Kühlung der GTX 280 sehr effizient arbeitet, wenn man die gestiegene Leistung und damit Abwärme der GT200-GPU berücksichtigt.
Folgend haben wir die gesamte Leistungsaufnahme des kompletten Systems ohne Monitor gemessen. Dennoch bietet dies Aufschluss über den Leistungshunger der einzelnen Testkandidaten. Unser Proband kann im Idle zwar mit einer relativ niedrigen Leistungsaufnahme punkten und liegt sogar geringfügig unter der 9800 GTX, aber sobald die GTX 280 im 3D-Betrieb läuft, wird es hinsichtlich des Verbrauchs bitter: 295 Watt sind ein neuer Negativrekord und das war trotz der nahezu doppelten Zahl an Transistoren gegenüber dem G92 nicht zwangsläufig zu erwarten. Gerade in Zeiten stetig steigender Energiepreise ist das durchaus ein Argument, allerdings muss man dabei auch die drastisch gestiegene Leistung der GPU berücksichtigen.