Sapphire Radeon HD 6770 FleX im Test


Erschienen: 20.01.2012, Autor: Stefan Boller, Patrick von Brunn
Fazit

Nachdem wir die Sapphire-Grafikkarte auf den zurückliegenden Seiten ausführlich unter die Lupe genommen haben, kommen wir nun zu einem abschließenden Fazit.

Das Unternehmen Sapphire bietet mit den FleX-Boards ein sehr großes Spektrum an, das von High-End-Modellen bis hin zum Einstiegsbereich reicht. Damit adressiert man sowohl den Enthusiasten, der mit zusätzlichen Monitoren sein Blickfeld in 3D-Action erweitern möchte, als auch den Büro-Anwender, der für mehrere parallele Applikationen und große Dokumente eine Multi-Monitoring-Lösung benötigt. Der Vorteil von FleX liegt dabei in der Kompatibilität zu herkömmlichen DVI-Monitoren, so dass man als Endkunde nicht zwingend auf den Kauf von neuen Bildschirmen angewiesen ist. Dies gilt zumindest für den Einsatz von bis zu drei Exemplaren. Wer gerne einen vierten Monitor verwenden möchte, der muss sich nach wie vor mindestens ein Modell mit DisplayPort-Anschluss zulegen. Sapphire erhöht hier lediglich die Freiheitsgrade bei der Zusammenstellung und eine günstige Alternative zum Monitor-Neukauf oder aktiven Adaptern. Sehr gut!

Leistungsmäßig platziert sich die HD 6770 im Mittelfeld unseres Rankings und ordnet sich dabei wie erwartet zwischen HD 6750 und HD 6790 ein. Damit steht dem einen oder anderen Action-Spiel sicherlich nichts im Wege, bei der Verwendung von drei Monitoren wird der Karte aber doch des Öfteren die "Puste ausgehen". In diesem Fall ist eine Reduzierung der Bildqualität (AA/AF) nur ratsam. Wer nach einer Office-Lösung mit Ambitionen für gelegentliche Pausenspiele sucht, der wird mit der Performance der Karte sicherlich auskommen. Ein gutes Bild gibt die Radeon HD 6770 FleX auch bei der Messung der GPU-Temperaturen ab, wo sie sich mit 37°C (Idle) bzw. 61°C (Last) jeweils den vierten Platz im Ranking sichern kann. Überzeugend agierte die Kühlung auch in Sachen Geräuschpegel, der mit etwa 42 dB(A) in allen Betriebsmodi nahezu konstant war. Die Leistungsaufnahme wird einer Grafikkarte in diesem Leistungssegment gerecht und zeigt keine Auffälligkeiten.

Battlefield Bad Company 2 im Eyefinity-Einsatz.

Wer Gefallen an der Radeon HD 6770 FleX von Sapphire gefunden hat und evtl. noch nach einer günstigen Lösung für das heimische Multi-Monitoring-System sucht, der kann die Karte ab ca. 110 Euro (Quelle: Geizhals.at, Stand: 01/2012) käuflich erwerben. Der Lieferumfang ist für den Anschaffungspreis durchaus vorzeigbar und beinhaltet alle notwendigen Kabel und Adapter für den preisgünstigen Weg zu Eyefinity!

In einem unserer nächsten Artikel werden wir unter anderem ein Hybrid-Laufwerk aus dem Hause OCZ Technology ausführlich untersuchen!

Performance-Rating
Performance-Rating
ZOTAC GeForce GTX 560 Ti, 1 GB GDDR5
100,0
Sapphire Radeon HD 6870, 1 GB GDDR5
82,1
Sapphire Radeon HD 6850, 1 GB GDDR5
69,7
ZOTAC GeForce GTX 550 Ti AMP! Edition, 1 GB GDDR5
64,3
Club 3D Radeon HD 6790 CoolStream, 1 GB GDDR5
58,4
Sapphire Radeon HD 6770 FleX, 1GB GDDR5
54,5
Sapphire Vapor-X Radeon HD 6750, 1 GB GDDR5
46,6
Sapphire Ultimate Radeon HD 6670, 1 GB GDDR5
37,4
Sapphire Radeon HD 6570 HyperMem, 512 MB GDDR5
24,6
Sapphire Ultimate Radeon HD 5550, 1 GB GDDR2
12,0
Angaben in Prozent (mehr ist besser)

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