Sapphire Radeon X700 Pro Toxic im Test


Erschienen: 27.01.2005, Autor: Patrick von Brunn
Software und Treiber

Als Treiber haben wir selbstverständlich den momentan neusten und offiziellen ATi Catalyst verwendet, welcher aktuell die Versionsnummer 5.1 trägt. Wer nähere Details über den neuen Treiber bzw. die darin enthaltenen Veränderungen erfahren will, sollte sich die offiziellen Release Notes etwas genauer ansehen. Für das Steuern von Anti-Aliasing und Anisotropic Filtering kam der bekannte und hilfreiche aTuner von 3DCenter zum Einsatz.

Da wir es bei der Karte mit einer Toxic-Platine aus dem Hause Sapphire zu tun haben, kommt noch eine zusätzliche Software zum Einsatz: APE. Durch die Installation der Software wird der Chiptakt von 425 auf 475 MHz angehoben und der GDDR3-Speicher der X700 Pro Toxic automatisch mit 500 MHz betrieben - eine Steigerung von 70 MHz im Vergleich zum Standardtakt von 430 MHz. Dies wird letztlich auch durch die neuartige Kühlung möglich, auf welche wir auf der vorherigen Seite bereits etwas genauer eingegangen sind. Die APE-Software der X700 Pro Toxic unterscheidet sich durch das Übertakten der GPU von der Software die bei der X800 Pro Toxic zum Einsatz kam, welche nur den Speicher beschleunigte. Das Programm bietet keinerlei Einstellungen, sondern lässt sich nur installieren und wieder deinstallieren, was wiederum für keinerlei Verwirrung sorgt und die Toxic auch einen Laien bedienen lässt. Alle weiteren Einstellungen lassen sich mit den gewohnten Tools bzw. Control Panel und Control Center steuern.

Download: ATi Catalyst 5.1 Komplettpaket (2000/XP)

Download: ATi Catalyst 5.1 Komplettpaket (CC) (2000/XP)

Download: ATi Catalyst 5.1 Treiber (2000/XP)

Download: ATi Catalyst 5.1 Control Panel (2000/XP)

Download: ATi Catalyst 5.1 Control Center (2000/XP)


Overclocking

Dank der neuen, gewaltigen Kühlung und dem aufreizenden Namen der Karte, wird ein Overclocking ja regelrecht provoziert. Natürlich haben auch wir uns von der Platine verleiten lassen und Chip und Speicher ans absolute Limit getrieben.

Wie bereits im Abschnitt Hardware erwähnt, sollte uns der verbaute 1,6 ns GDDR3-Speicher noch einige MHz schenken können, was sich auch problemlos bestätigen lies: Als maximal stabilen Speichertakt konnten wir sogar 523 MHz (1.046 MHz DDR) ermitteln. Dies entspricht einer Steigerung von 93 bzw. 23 MHz, je nachdem ob man das Overclocking mit oder ohne APE betrachtet. Insgesamt konnte man den Speichertakt von ehemals 430 MHz Standardtakt auf 523 anheben - knapp 22 Prozent Unterschied!

Da wir es hier, obwohl der Name der Karte es anders vermuten lässt, mit Radeon X700 XT Grafikchips zu tun haben, welche ehemals standardmäßig mit 475 MHz betrieben wurden, erwarteten wir hier ein sattes Ergebnis. Allerdings wurden wir mit 493 MHz maximalem Takt jedoch ein klein wenig enttäuscht, da eine Steigerung von 18 MHz nicht gerade sehr üppig ist. Vergleicht man das Ergebnis mit herkömmlichen Pro-Platinen, sieht das ganze natürlich anders aus. 493 statt 425 MHz entsprechen exakt 16 Prozent mehr Kernfrequenz.


3DMark05 Overclocking
Sapphire Radeon X700 Pro Toxic (493/523 MHz)
3.232
Sapphire Radeon X700 Pro Toxic (475/500 MHz)
3.084
Sapphire Radeon X700 Pro Toxic (425/430 MHz)
2.809
Angaben in Punkten (mehr ist besser)


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