Nvidias GeForce GTX 560 Ti basiert in seiner ursprünglichen Version auf dem GF114-Grafikchip, der in einem 40 nm Fertigungsprozess hergestellt wird und aus ingesamt etwa 1,95 Milliarden einzelner Transistoren besteht. Generell handelt es sich hierbei um eine Verschmelzung von GF104 (Basis der GeForce GTX 460) und GF110. So darf sich der GF114 über insgesamt 384 Shader-Einheiten freuen (plus 48 im Vergleich zur GTX 460), die pro Takt einen MADD-Befehl (Multiply and Add) ausführen können. Ergänzt werden die technischen Eckdaten durch 32 ROPs und 64 TMUs und TAUs, sowie einem insgesamt 256 Bit breiten Speicherinterface zur Anbindung von standardmäßig 1024 MB GDDR5. Versionen mit 2048 MB sind aber ebenso denkbar und auch erhältlich.

Die ZOTAC GeForce GTX 560 Ti 448 Cores Limited Edition mit 1280 MB GDDR5 im Überblick.
Die neuste Variante der GTX 560 Ti, die 448 Cores Special-Edition, nutzt nicht den GF114 als Basis, sondern den Chip der GeForce GTX 570 (GF110). Dieser wurde in seinen technischen Daten leicht beschnitten und geht mit 448 statt 480 Shader-Cores an den Start. Die Anzahl der ROPs wurde mit 40 beibehalten, die TMUs und TAUs sind proportional zur Einsparung der Shader-Cores auf jeweils 56 in der Zahl gefallen (GTX 570: jeweils 60). Die Taktraten hat man vollständig beibehalten und liegen damit bei 732 (Chip), 1464 (Shader) bzw. 950 MHz (Speicher), was verglichen mit der Standard GTX 560 Ti einer deutlichen Reduzierung gleichkommt (siehe technische Daten unten). Seitens der Speicheranbindung kann der GF110 der GTX 560 Ti 448 Cores aus den Vollen schöpfen und 1280 MB GDDR5 über ein 320 Bit breites Interface anbinden.

Die limitierte Auflage der GTX 560 Ti bietet DisplayPort und HDMI.
Als maximale Leistungsaufnahme gibt Entwickler Nvidia insgesamt 210 Watt an, was nur knapp unterhalb der 219 Watt einer GTX 570 liegt. Für die Stromversorgung genügen damit zwei Standard 6-Pin-PCIe-Ports am Netzteil. Als Display-Anschlüsse bietet die Special-Edition zwei Dual-Link-DVI-Ports, DisplayPort und HDMI und damit keine Neuerungen.
ZOTAC legt bei der GeForce GTX 560 Ti 448 Cores Limited Edition die Messlatte für die Konkurrenz noch einmal höher und liefert die Karte ab Werk mit Overclocking für den Grafikchip aus: 765 (Chip), 1530 (Shader) sowie 950 MHz (Speicher). Während die Display-Anschlüsse von der Karte im Referenz-Design übernommen wurden, kommt auf der Limited Edition der Kühler der AMP!-Edition-Karten zum Einsatz. Wie sich diese Kombination gegen die Kontrahenten in der Praxis behaupten kann, lesen Sie ab Seite 4.

Für die 448 Cores GTX 560 Ti wird ein beschnittener GF110 verwendet.
Die neue DirectX 11 mit Shader Model 5.0-Technologie ermöglicht dabei Realismus, wie man ihn bislang noch nicht kannte, so Nvidia. Die GPU-beschleunigte Tessellation-Technologie liefert zudem fotorealistische Grafiken und Details in unterstützten Spielen. Nvidia zeigte bereits auf der letztjährigen CeBIT eindrucksvoll die neue Rechenpower der Fermi-Familie anhand der "Supersonic Sled" Techdemo. Supersonic Sled ist dabei ein DirectX 11 Rennspiel, vollgepackt mit PhysX-Effekten in dem der User in einem raketenbetriebenen Schlitten eine sechs Meilen lange Strecke zurücklegen muss. Garage Design, eine weitere Techdemo, demonstriert desweiteren die Ray-Tracing-Technologie und erlaubt, dem User dabei die derzeit schönsten Automobile mit fotorealistischen Details zu betrachten. Die HDMI 1.4a Technologie mit xvYCC und DeepColor-Technologie sorgt für einen unkomplizierten Anschluss eines aktuellen hochauflösenden Monitors sowie Fernsehgerätes und ermöglicht dabei Farbtiefen bis zu 48 Bit für sattere Farben und unterstützt zudem 7.1 Channel Audio, TrueHD und DTS-HD Audio Bitstreaming für Surround-Vergnügen. Folgend die technischen Eckdaten im Überblick.