Akasa AK 901 King Copper im Kühlertest


Erschienen: 05.10.2003, Autor: Pascal Heller
Installation

Die Montage des Kühlers stellt kein Problem dar, obwohl eine Bedienungsleitung eigentlich fehlt. Das Rentention-Modul macht eine falsche Montage aber weitgehend unmöglich. Der Kühlkörper wird auf die CPU und gleichzeitig ins Rentention-Modul gesetzt. Über den Kühler kommt der Lüfteraufbau der vorerst seitlich im Modul eingehängt wird. Hierzu dienen die vier Haken, die beidseitig zur Seite aufgeklappt werden können. Hängt der Kühler auf diese Weise fest, so wird durch einen Hebel an der Aussenseite der nötige Druck auf den Prozessorkern aufgebaut, indem dieser Hebel direkt auf die Mitte eines Plättchens Inmitten des Kühlkörpers drückt. Verkannten des Kühlers beim Einbau ist somit praktisch eine Sache der Unmöglichkeit.

Besitzer von Asus P4PE Mainboards werden einige Probleme haben den Kühler zu montieren. Bei diesem Mainboard (und bei einigen anderen Platinen bestimmter Hersteller) ist die Montage des Kühlers aufgrund seiner absolut planen Bodenplatte ohne Hilfsmittel nicht möglich. Probleme stellen die weißen Kunststoffbolzen an den vier Ecken dar, die zu weit herausstehen und dem Kühler den Kontakt zur CPU untersagen. Möglichkeiten dem Abhilfe zu schaffen, wäre ein neues Rentention-Modul, das Abschleifen der Kühlerecken um ca. 2 mm, oder eine Goldplatte bzw. Kupferplatte die zwischen CPU und Kühler gelegt wird. Wir benutzten hierbei die Goldplatte, weil wir den Kühler nicht abfeilen oder sogar die Ecken abschneiden wollten, da wir den Kühler möglichst unveränderten auf den Teststand schicken wollten.


Lüfterkombinationen

Der in den Lüfteraufbau eingebaute Akasa Lüfter ist quasi fest montiert und obwohl es möglich wäre einen anderen Lüfter zu verwenden, macht das ganze doch wenig Sinn. Erstens ist die Lüftergröße von 70 mm eher selten und Zweitens ist der Kühler mit dem eingebauten Lüfter mit fast 50 CFM Luftstrom und einem Potentiometer zur Regelung der Drehzahl von 3500 bis 6000 U/Min relativ gut ausgestattet. Da der Lüfter mit seiner hohen Leistungsaufnahme nicht für den Anschluss an die Mainboardstecker geeignet ist, wird er über einen 5,25 Zoll Geräteanschluss des Netzteils mit Strom versorgt. Um trotzdem eine Drehzahlüberwachung zu ermöglichen, besitzt der Lüfter ebenso ein 3 Pin Kabel um das Signal über den normalen CPU-Fan Anschluss der Platine zu senden.


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