Coollaboratory Liquid MetalPad im Test


Erschienen: 06.12.2006, Autor: Christoph Buhtz
Lieferumfang

Coollaboratory bietet dem Kunden das Liquid MetalPad in verschiedenen Abpackungen an. So kann jeder abhängig vom Anwendungsgebiet das richtige Set für sich auswählen. Die Abmessungen des Liquid MetalPads für die CPU betragen rund 38 x 38 Millimeter - für die GPU 20 x 20 Millimeter. Schnäppchenjäger sollten eventuell das GPU-Paket im Auge behalten, da es, je nach Abmessungen der Kontaktfläche, auch für die CPU ausreichen kann. Für eine saubere und fettfreie Oberfläche vor der Installation bietet Coollaboratory auch ein zusätzliches Reinigungsset in Kombination mit dem Liquid MetalPad an. Zudem ist in jedem Set eine verständliche Installations-Anleitung enthalten. Folgend das gesamte Angebot:

  • Coollaboratory Liquid MetalPad GPU (1x) - 4,99 Euro
  • Coollaboratory Liquid MetalPad CPU (1x) - 5,99 Euro
  • Coollaboratory Liquid MetalPad GPU (3x) + Reinigungsset - 9,99 Euro
  • Coollaboratory Liquid MetalPad CPU (3x) + Reinigungsset - 10,99 Euro
  • Coollaboratory Liquid MetalPad CPU (3x) + GPU (3x) + Reinigungsset - 15,99 Euro

Vorbildlich: Für ein wenig Aufpreis ist ein Reinigungsset inklusive.

Anwendung im Detail

Die Spezifikationen des Liquid MetalPad von Entwickler Coollaboratory, welches aus einer zu 100 Prozent hoch-wärmeleitfähigen Metalllegierung besteht, haben die Ingenieure von Coollaboratory im Vergleich zur LiquidPro Wärmeleitpaste zwar bis auf eine höhere Leitfähigkeit nicht weiter verbessert, allerdings kann das Wärmeleitpad mit bester Kompatiblität zu Aluminium, Kupfer und sonstigen, hochwertigen Metallen glänzen. In der Anwendung selbst zeigt das Liquid MetalPad dann seine beste Seite, da die Installation mit wenigen Handgriffen über die Bühne gebracht ist. Abhängig von der Kontaktfläche zwischen Prozessor (Heatspreader) und Kühler muss gegebenfalls das LiquidMetal Pad mit der Schere auf die richtige Größe geschnitten werden. Zur Sicherheit sollte darauf geachtet werden, dass an den Seiten nichts übersteht. Zwar wäre dies theoretisch unbedenklich, aber Sicherheit geht bei besonders sensiblen Bereichen vor.

Hauchdünn: Das LiquidMetal Pad lässt sich
mit der Schere auf die richtige Größe schneiden.

Ist die richtige Passform gefunden, sollte vor der Montage des Kühlers das Liquid MetalPad an seine korrekte Position gebracht werden. Anschließend folgt der so genannte Burn-In Vorgang, der zwischen Prozessor (Heatspreader) und Kühler die richtige Verbindung herstellen soll, damit ein optimaler Wärmetransfer stattfinden kann. Das Liquid MetalPad muss dazu auf eine Temperatur von 58° Celcius erhitzt werden, da es sich ab dieser Temperatur verflüssigt. In unserem Fall konnten wir dank Zalman Fanmate die Lüfterdrehzahl drosseln und den Temperaturverlauf unter Last (z.B. mit Prime95) beobachten. Abhängig von der Genauigkeit der Temperatursensoren, kann man ab circa 58° Celcius eine abfallende Temperatur feststellen. Dies ist das Indiz, dass die Installation erfolgreich war. Sollte keine Hardware-Lüftsteuerung vorhanden sein, helfen Software-Tools wie SpeedFan weiter. Weitere Informationen dazu gibt es bei Coollaboratory.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis. Falls das mitgelieferte Reinigungsset verwendet wird, sollten sie den Metallschliff nur auf Metall-Heatspreadern verwenden. Zudem kann durch den Metallschliff die Identifikationsschrift des Prozessors entfernt werden, was einen Garantieverlust zur Folge hat. Nichtsdestotrotz waren wir angenehm überrascht, wie einfach sich das Liquid MetalPad wieder entfernen lies. Es waren kaum Rückstände vorhanden.


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