Asus P4PE i845PE Motherboard im Test


Erschienen: 26.01.2003, Autor: Pascal Heller
Magix MP3 Maker Platinum 3.03

Nachdem wir bereits auf der vorherigen Seite das Umwandeln von Video-Formaten unter die Lupe genommen hatten, mussten die verschiedenen Mainboards auch zeigen, was sie beim Umwandeln Audio-Dateien leisten können. Zu diesem Zweck kam der bekannte Magix MP3 Maker zum Einsatz, der einen 240 MB großen Wav-File ins MP3-Format bringen musste. Unter High-Quality Settings und 128 KBit, konnten wir folgende Ergebnisse beobachten...

Die Ergebnisse der Wave->MP3 Umwandlung mit dem Magix Mp3 Maker Platinum (Angaben in Minuten) zeigt wiederum das P4PE einen sehr guten Wert und codierte unser 240 MB großes Wave-File innerhalb von 0:52 Minuten um, das ist neue Referenz. Der Unterschied auf den Konkurrent mit SIS648 Chipsatz beträgt zwar "nur" 2 Sekunden, allerdings muss man sehen, dass der Unterschied zwischen DDR333 und DDR355 immerhin eine Sekunde ausmacht. Zwar wird im Alltagsbetrieb eine Sekunde hin oder her keine Rolle spielen, doch ist der Wert bei selbem Takt immerhin ein Lob wert...

Seti@Home

Ein weiteres Programm, welches dem PC wirklich alles abverlangt, ist das weltbekannte Seti@Home, bzw. das damit verbundene Projekt. Da nicht jeder weis was Seti bedeutet, hier ein kleine Erklärung: Seti (Search for Extraterrestrial Intelligence) ist ein Projekt der NASA aus den 60er Jahren, welches sich mit der Suche von außerirdischer Intelligenz beschäftigt. Jeder der sich die Client-Software heruntergeladen hat und nebenbei auf seinem Rechner oder Server laufen lässt, empfängt sogenannte Workunits (WU), berechnet diese und sendet sie zurück an den Server. Als zu berechnende Workunit kam eine entsprechende mit einer Angle Range von 0,456 zum Einsatz, welche bei allen folgenden Benchmarks verwendet wurde...

Seti@Home (Angabe in Stunden) liefert im Gegensatz zu den bisherigen Benches keine allzu Aussagekräftigen Werte. Alle Boards einschließlich dem P4PE haben nahezu äquivalente Werte zu verzeichnen. Die aufgetretenen Abstände im Sekundenbereich sind schon allein wegen der langen Berechnungszeit von ungefähr 3 Stunden zu vernachlässigen und liegen im Bereich von Messungenauigkeiten. Des Weiteren lassen sich die nahezu gleichen Ergebnisse auf die Prozessorlastigkeit von Seti zurückführen...


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