Asus P5K Premium und Abit IP35 im Test


Erschienen: 24.09.2007, Autor: Patrick von Brunn

Overclocking

Beide Platinen basieren auf Intels P35 Chipsatz und sind somit von Haus aus bereits problemlos für einen Front Side Bus von 1333 MHz bzw. 333 MHz QDR tauglich. Beim Ausloten des maximalen Taktes ewarteten wir von beiden Boards sehr viel und wurden auch nicht enttäuscht! Mit 480 MHz konnte das IP35 "Dark Raider" von Abit die Messlatte bereits recht hoch legen, doch das P5K Premium von Asus zeigte sich nur wenig beeindruckt: 510 MHz Front Side Bus bzw. resultierende 2,04 GHz dank QDR-Technik sprechen eine deutliche Sprache. Um den restlichen Komponenten nicht unnötig zuzusetzen und die Ergebnisse authentisch zu halten, haben wir den niedrigsten Multiplikator für CPU (6 x 510 MHz = 3,06 GHz) und Speicher (DDR2-1020 bei FSB:DRAM = 1:1) gewählt. Da der Core Extreme X6800 damit nur kaum und der DDR2-1150 von OCZ nicht übertaktet wurden, sind die Ergebnisse unabhängig vom Potenzial der eingesetzten Komponenten. Ein kurzer Benchmark in SiSoft Sandra belohnte die zusätzlichen MHz mit einem Speicherdurchsatz von knapp 8 Gigabyte pro Sekunde. Durch geschicktes Wählen des CPU-Multiplikators und dem FSB:DRAM-Teilers lässt sich deutlich mehr Performance erreichen, ohne Prozessor und Speicher zu strapazieren.

Dominanz: Das P5K Premium zeigt eindrucksvoll,
was man unter FSB-Overclocking verstehen kann!

Software

Wie heutzutage üblich, kommen beide Platinen mit diversen Tools zum Kunden. Auf Seiten von Abit wäre das Programm abitEQ zu erwähnen, was das Pendant zu PC Probe II von Asus ist. Nett ist auch die Asus Ai Suite, die dem P5K Premium beigelegt ist und unter anderem Overclocking unter Windows möglich macht.


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