Außerirdisch: Foxconn MARS P35 im Test


Erschienen: 31.10.2007, Autor: Patrick von Brunn

Overclocking

Intel spezifiziert den P35 offiziell für 1333 MHz Front Side Bus (QPB), was auch Foxconn für das MARS-Mainboard als Angabe direkt übernommen hat. Mit diesem Ergebnis haben wir uns natürlich nicht zufrieden gegeben und der Platine auf den Zahn gefühlt. Als maximal möglichen FSB konnten wir 510 MHz bzw. 2040 MHz effektiv (QPB) ermitteln. Um den restlichen Komponenten nicht unnötig zuzusetzen und die Ergebnisse authentisch zu halten, haben wir den niedrigsten Multiplikator für CPU (6 x 510 MHz = 3,06 GHz) und Speicher (DDR2-1020 bei FSB:DRAM = 1:1) gewählt. Da der Core Extreme X6800 damit nur kaum und der DDR2-1150 von OCZ nicht übertaktet wurden, sind die Ergebnisse unabhängig vom Potenzial der eingesetzten Komponenten. Ein kurzer Benchmark in SiSoft Sandra belohnte die zusätzlichen MHz mit einem Speicherdurchsatz von gut 8,2 Gigabyte pro Sekunde, was man als besonders effizient hervorheben darf. Durch geschicktes Wählen des CPU-Multiplikators und dem FSB:DRAM-Teilers lässt sich deutlich mehr Performance erreichen, ohne Prozessor und Speicher zu strapazieren. Lediglich die Chipsatz-spezifischen Spannungen mussten leicht angehoben werden um das deutliche Maß an Mehrleistung zu erreichen.

Die 2 GHz-Schallmauer bei Intels Quad Pumped Bus
ist kein Problem für Foxconn MARS!

Software

Wie heutzutage üblich, kommt das Board mit diversen Tools zum Kunden. Foxconn liefert hier beispielsweise AEGIS mit, was speziell für das Monitoring der Hardware (Temperaturen, Drehzahlen, Spannungen etc.) entwickelt wurde. Wer gerne BIOS-Updates über Windows-Betriebssysteme erledigt, wird ebenfalls passende Software auf dem Datenträger vorfinden.


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