Elitegroup ECS K7S6A im Test


Erschienen: 01.04.2002, Autor: Pascal Heller
Einbau / Betrieb / Stabilität Dem Einbau stehen wir immer noch kritisch gegenüber. Das Mainboard lies sich zwar leicht einsetzen und anschrauben, jedoch war es damit auch schon geschehen, denn der Anschluss des Diskettenlaufwerks war unbrauchbar. Durch ein älteres Diskettenkabel mit Überlänge konnten wir es dann doch umgehen, doch für einen normalen Benutzer wird sich das sicher nicht ergeben. Mit dem Power-Connector gab es das nächste kleine Problem, denn dieser ist entgegen der typischen Position um 180° gedreht. Mit den Kondensatoren wird es bei einem großen Klammerkühler etwas eng, und man muss schon bewegliche Finger haben, falls man eine Klammer installieren will, denn anders als bei dem von uns schon getesteten Epox 8KHa+ Board, ist in der Kondensatorenreihe keine Lücke. Das nächste Problem waren auch die niedrigen IDE Anschlüsse, welche es unmöglich machen ein 5,25 Zoll Laufwerk anzuschließen, dass sich im oberen Teil des Big-Tower Gehäuses befindet. Somit war die hälfte unserer Geräte mit dem Mainboard nicht in Betrieb zusetzen.

In letzter Zeit etwas zu kurz gekommen ist die Beschriftung, bei der es diesmal nix anzuprangern gab. Somit es gibt es für den Laien sowie für den ambitionierten User kein Problem alle Stecker zu finden.

Doch das finden der Anschlüsse ist auch nicht das Hinderniss, vielmehr die Inbetriebnahme: Schon nach dem Start, überkam uns eine Flut von Inkompatibilität: Das System versuchte 30 Minuten lang Treiber zu installieren, welche weder Windows noch der Treiber CD bekannt waren. Zudem wurde ohne SIS Treiber kein CD Laufwerk erkannt, was heißt das eine Installation teilweise nicht möglich war und somit ein ewiger Kreislauf entstand. Endlich das System notdürftig zum Laufen gebracht entstand bei jedem Start ein Fehler durch die SIS-Software, welche versuchte einen Treiber zu installieren, der sich durch zahlreiche Bugs immer wieder daran hinderte. -Großes Lob an die Programmierer der SIS Treiber, ein vollfunktionsfähiges Treiberpaket auf die Beine zustellen-. Nach der Installation lief das Mainboard und somit das ganze System ohne Probleme oder Fehler, jedoch ist es auch nicht besonders verwunderlich, wenn man sich die Latenzprobleme ansieht, die im nächsten Kapitel angesprochen werden.

Vor scrollenWeitere Artikel aus der Kategorie MainboardsZurück scrollen
Bewerten Sie diesen Artikel!

Bewertung nur durch Mitglieder möglich!

Bewertungen: 101 (Ø 3,17)