EPoX 8RGA+ nForce 2 IGP unter der Lupe


Erschienen: 12.03.2003, Autor: Patrick von Brunn
Benchmarks

SiSoft Sandra 2003 Standard

Beginnen wir mit dem bekannten Benchmark-Programm Sandra, von SiSoftware, welches für unseren Test des KT400 Boards von Soyo gleich sechs verschiedene Ergebnisse in drei unterschiedlichen Benchmarks liefern musste. Bei der eingesetzten Version handelte es sich um das neue SiSoft Sandra 2003 Standard. Hier die drei verwendeten Teile des umfangreichen Sandra-Paketes...

  • CPU Multimedia Benchmark, liefert Ergebnisse für Integer und Floating-Point
  • CPU Arithmetic Benchmark, zeigt Leistungen für Whetstone (FPU) und Dhrystone (ALU)
  • Speicherbandbreiten Benchmark, Speicherdurchsatz bei Int Buffered und Float Buffered
Wie sich auf dem Ergebnis-Diagramm des durchgeführten CPU Multimedia Benchmarks (Angaben in Punkten) erkennen lässt, liefern alle getesteten Motherboards fast äquivalente Ergebnisse und die Differenzen zwischen den einzelnen Boards sind eher zu vernachlässigen, da sie minimal sind. Zwar kann sich der neue nForce 2 Chipsatz von Nvidia etwas abheben, doch auch nur knapp. Da es sich um einen CPU-Benchmark handelt, kein Unterschied zwischen integrierter und externer Grafik...

Auch beim CPU Arithmetic Benchmark (Angaben in Punkten) zeigen alle Motherboards bzw. Chipsätze souveräne und fast identische Leistungen. Dies lässt sich auch ganz einfach erklären, da der Arithmetic-, genauso wie der Multimedia-Benchmark, sehr stark von der CPU abhängen und das Motherboard bzw. der Chipsatz nur wenig von Bedeutung sind. Auch hier kann der Nvidia nForce 2 ein paar mehr Punkte als die Konkurrenz sammeln. Fast identische Ergebnisse unter Verwendung von interner bzw. externer Grafik...

Ein sehr wichtiger Teil von SiSoftware´s Sandra ist das Programm, welches die maximal mögliche Bandbreite des Speichers ermittelt - Speicherbandbreiten Benchmark (Angaben in MB/sec). Diese Ergebnisse sind gerade bei diesem Artikel interessant, da uns die Leistungen des nForce 2 gerade in der Speicherbandbreite interessieren. Hier kann sich das 8RGA+ von EPoX allerdings nicht besonders hervorheben und bildet unter Einsatz der integrierten Grafik und einem Modul sogar das Schlusslicht der Teilnehmerliste...

Futuremark PC Mark 2002

Nach 3D Mark 2001SE wohl das bekannste Programm von MadOnion, die sich nun Futuremark nennen. Grundlegend dient das Benchmark-Tools zum Ermitteln der Leistung von Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplatte. Es wird eine Vielzahl an Einzeltests durchgeführt, die zum Schluss eine Gesamtpunktezahl für jede der drei Komponenten ergibt. Wir haben uns allerdings nur für die beiden ersten entschieden, da die Leistung der verwendeten HDD hier keinerlei Rolle spielt...

Auch bei Futuremark´s PC Mark 2002 (Angaben in Punkten) finden wir einen schön einheitlichen Verlauf vor, sowohl beim Prozessor- als auch beim RAM-Benchmark. Nvidia´s neuer nForce 2 Chipsatz kann beim CPU-Benchmark dem System zu einigen Punkte mehr verhelfen, als es der KT400 von VIA kann. Aber auch beim RAM-Test kann hier das EPoX 8RGA+ dominieren und muss sich nur unter Verwendung der onBoard-Grafik und einem DDR-Modul geschlagen geben, da die GeForce 4 MX hier stark auf die Bandbreite drückt...

Futuremark 3D Mark 2001SE

3D Mark 2001SE ist wohl zusammen mit SiSoft Sandra das bekannteste Benchmark-Programm, das es momentan auf dem Markt gibt. Selbstverständlich dürfen die Ergebnisse der einzelnen Prozessoren bei diesem Benchmark nicht in unserem Artikel fehlen. Wir haben einen sogenannten Default-Benchmark durchgeführt, der bei 1024x768, 32Bit, Textur-Kompression und aktiviertem Hardware T&L die Leistung des kompletten Systems ermittelt. Hier spielen auch das Motherboard und der Front Side Bus eine wichtige Rolle...

Auch bei 3D Mark 2001SE (Angaben in Punkten) ist das Motherboard ein wichtiger Eckpunkt im Kreislauf der Performance. Wie man nach dem Durchlaufen eines Default-Benchmarks aller Boards erkennen kann, liegt auch hier die neue nForce-Generation von Hersteller Nvidia bestens im Rennen und kann sich an die Spitze der Leistungstabelle setzen. Logischerweise verliert der nForce 2 IGP beim Einsatz der onBoard-Grafik, da es sich hierbei schließlich nur um eine GeForce 4 MX handelt. Hier profitiert die Grafik allerdings stark vom Dual-Channel Betrieb, da deutlich mehr Bandbreite zur Verfügung steht...


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