Klein aber fein: VIA EPIA M10000 im Detail


Erschienen: 10.08.2003, Autor: Patrick von Brunn
Benchmarks

SiSoft Sandra 2003 Standard

Beginnen wir mit dem bekannten Benchmark-Programm Sandra, von SiSoftware, welches für unseren Test der verschiedenen Prozessoren gleich sechs Ergebnisse in drei unterschiedlichen Benchmarks liefern musste. Bei der eingesetzten Version handelte es sich um das neue SiSoft Sandra 2003 Standard. Hier die drei verwendeten Teile des umfangreichen Sandra-Paketes...

  • CPU Multimedia Benchmark, liefert Ergebnisse für Integer und Floating-Point
  • CPU Arithmetic Benchmark, zeigt Leistungen für Whetstone (FPU) und Dhrystone (ALU)
  • Speicherbandbreiten Benchmark, Speicherdurchsatz bei Int Buffered und Float Buffered
CPU Multimedia Benchmark (Angabe in Punkten) - Sehr deutlichen können die aktuellen Prozessoren von Intel und AMD den kleinen VIA C3 mit nur 1000 MHz hinter sich lassen. Jedoch erfüllt er mit diesen Leistungen seine Aufgaben auch sehr zufriedenstellend, da für das konzipierte Einsatzgebiet keine gigantische Rechenleistung von Nöten ist. Aus diesem Grund haben wir auch auf die Spielebenchmarks verzichtet, da sowohl CPU als auch die integrierte Grafik hier keinerlei Chance gegen aktuelle Hardware hätten...

Auch im CPU Arithmetic Benchmark (Angaben in Punkten) kann der C3 auf Basis des EPIA M10000 Motherboards keine Berge versetzen und muss sich wie erwartet mit dem dritten und letzten Platz begnügen. Diese ermittelten Werte sollen auch keineswegs ein wirklicher Leistungsvergleich zwischen den genannten CPUs, sondern vielmehr eine kleine Orientierung sein. VIA´s Stärken liegen dann eher im Stromverbrauch und der damit verbundenen minimalen Kühlung bzw. dem absolut minimalen Kühlaufwand...

Im Speicherbandbreiten Test (Angaben in MB/sec) wird die Bandbreite des Speichers gemessen. Hier gibt es wie erwartet ein sehr eindeutiges Ergebnis, da dem C3 die Rechenleistung fehlt, um einen noch höheren Speicherdurchsatz zu ermöglichen. Ende des Jahres will VIA aber für mehr Leistung bzw. Speicherdurchsatz sorgen, indem man den neuen VIA CM400 mit 200 MHz Front Side Bus auf den Markt bringt. Erste Prozessoren mit erhöhtem Bustakt sollen zu gleicher Zeit erscheinen...

Futuremark PC Mark 2002

Ein weiteres Programm, dass ähnlich wie 3D Mark arbeitet und, welch Überraschung, auch aus von dem gleichen Hause - Futuremark - stammt. PC Mark 2002 ist allerdings nicht auf das testen von Grafikkarten ausgelegt sondern verlangt dem Prozessor mit Encodierungs-, Komprimierungs- und sonstigen Berechnungs-Aufgaben alles ab. Zudem berücksichtigen wir in unserem Test auch den Speicherbenchmark, bei dem große Datenmengen in den Speicher geschrieben und anschließend wieder ausgelesen werden...

Bei Futuremark PC Mark 2002 (Angaben in Punkten) zeigt sich wiederum die deutliche Dominanz der AMD und Intel Prozessoren. Würde man eine Pentium IV mit nur 1,0 GHz betreiben und die 3,06 GHz Werte nun dritteln, was nur theoretisch funktionieren würde, lässt sich ganz klar der technische Vorsprung von Intel verdeutlichen Auch ein AMD Athlon XP 2600+ den man mit der Hälfte seines originalen Taktes betreiben würde, wäre hier noch deutlich überlegen - Natürlich nur theoretische Überlegungen...


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