QDI P4I865GA-6A Springdale im Test


Erschienen: 10.09.2003, Autor: Moritz Klein
Layout

Das Layout des Mainboards scheint auf den ersten Blick recht gut zu sein, es hat eingerahmte Anschluss-Pins, ein dunkelblaues PCB und viele Anschlüsse für Erweiterungen. Jedoch kennen wir kaum ein Mainboard ohne Mängel und genau aus diesem Grund haben wir uns die ATX Platine von Hersteller QDI etwas genauer angesehen...

Zwar sind die IDE, ATX und Floppy Anschlüsse schön säuberlich am Rand des Mainboards angebracht, doch leider liegt somit die Floppy Buchse am untersten Eck der Platine und die IDE Anschlüsse recht tief am rechen Rand, was für den ein oder anderen Big-Tower Besitzer eine kleine Katastrophe sein kann. Die zwei vorhandenen SATA Anschlüsse befinden sich wie gewohnt bei den neuen Intel Platinen neben der Southbrige die bei unserem Testmuster mit dem QDI Firmenlogo überklebt ist. Bei den DIMM-Sockeln gibt es keine Besonderheiten, sie sind im 2x2 Design auf die Platine gelötet. Zur Hardware Überwachung tut der Winbond W83627HF in der rechten Ecke neben den Sockeln für den Speicher seinen Dienst ganz gut, er lässt sich von MBM 5 problemlos auslesen. Die AGP Kartenverankerung am Ende des AGP 8x Slots ähnelt stark der Verankerung die uns von den Intel Referenz Platinen bekannt ist - eine biegsame Erweiterung des Slots mit einer kleinen Plastiknase, welche die Karte halten soll. Leider wurde das alte bekannte Problem des AGP Slots und der RAM-Bänke auch hier nicht behoben: Der Arbeitsspeicher lässt sich nicht austauschen ohne die Grafikkarte auszubauen. Dieses Problem kennen wir auch von aktuellen AMD-Plattformen (nForce 2)...

An den PCI-Slots ist uns nichts besonderes aufgefallen - die Anzahl der Steckplätze (5 Stück) entspricht dem heutigen Standard. An der Rückseite der Platine findet man vier USB Ports zwischen dem onBoard VGA Ausgang und den Audio Ausgängen. FireWire (IEEE1394 wird man auf dem Board vergeblich suchen. Für die Chipsatzkühlung sorgt ein großer Aluminium Kühler der mit einer diagonalen Klammer auf der Northbridge geklemmt ist. Zur besseren Wärmeableitung trägt ein rosa Wärmeleitpad bei. Kompatibilitätsprobleme hatten wir mit der von uns verwendeten Grafikkarte (GeForce 4 Ti4600) zwar keine, aber durch den etwas hohen und nahe gelegnen Northbridgekühler wird man Probleme bei der Installation eines Zalman Heatpipe Kühlers haben, was aber ein allgemeines Problem von Springdale Platinen ist. Im Gesamten passt sich das Layout an die ersten Eindrücke des Mainbords an. Mehr zur Leistung erfahren sie später...


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