VIA KT400A unter der Lupe: EPoX 8K9A9I


Erschienen: 08.06.2003, Autor: Patrick von Brunn
Benchmarks

SiSoft Sandra 2003 Standard

Beginnen wir mit dem bekannten Benchmark-Programm Sandra, von SiSoftware, welches für unseren Test des KT400A Boards von EPoX gleich sechs verschiedene Ergebnisse in drei unterschiedlichen Benchmarks liefern musste. Bei der eingesetzten Version handelte es sich um das neue SiSoft Sandra 2003 Standard. Hier die drei verwendeten Teile des umfangreichen Sandra-Paketes...

  • CPU Multimedia Benchmark, liefert Ergebnisse für Integer und Floating-Point
  • CPU Arithmetic Benchmark, zeigt Leistungen für Whetstone (FPU) und Dhrystone (ALU)
  • Speicherbandbreiten Benchmark, Speicherdurchsatz bei Int Buffered und Float Buffered
Wie sich auf dem Ergebnis-Diagramm des durchgeführten CPU Multimedia Benchmarks (Angaben in Punkten) erkennen lässt, liefern alle getesteten Motherboards fast äquivalente Ergebnisse und die Differenzen zwischen den einzelnen Boards sind eher zu vernachlässigen, da sie minimal sind. Hier kann sich das neue EPoX 8K9A9I im Mittelfeld platzieren, muss sich jedoch dem KT400 Board von Hersteller Soyo geschlagen geben. Somit haben wir hier leider keine spürbaren Veränderungen am VIA KT400A...

Auch beim CPU Arithmetic Benchmark (Angaben in Punkten) zeigen alle Motherboards bzw. Chipsätze souveräne und fast identische Leistungen. Dies lässt sich auch ganz einfach erklären, da der Arithmetic-, genauso wie der Multimedia-Benchmark, sehr stark von der CPU abhängen und das Motherboard bzw. der Chipsatz nur wenig von Bedeutung sind. Auch hier haben wir die gleiche Rangliste wie schon beim vorherigen Multimedia-Testlauf: Das KT400A Motherboard muss sich der KT400-Variante von Soyo unterwerfen...

Ein sehr wichtiger Teil von SiSoftware´s Sandra ist das Programm, welches die maximal mögliche Bandbreite des Speichers ermittelt - Speicherbandbreiten Benchmark (Angaben in MB/sec). Besonders interessant ist hier die Leistung des neuen FastStream64 Speicher-Controllers und dessen DDR400-Support. Zwar kann sich der KT400A sowohl in der Integer als auch in der Float-Berechnung vor dem KT400 platzieren, doch hatten wir uns von dem überholten Speicherinterface deutlich mehr erhofft...

Futuremark PC Mark 2002

Nach 3D Mark 2001SE wohl das bekannste Programm von MadOnion, die sich nun Futuremark nennen. Grundlegend dient das Benchmark-Tools zum Ermitteln der Leistung von Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplatte. Es wird eine Vielzahl an Einzeltests durchgeführt, die zum Schluss eine Gesamtpunktezahl für jede der drei Komponenten ergibt. Wir haben uns allerdings nur für die beiden ersten entschieden, da die Leistung der verwendeten HDD hier keinerlei Rolle spielt...

Auch bei Futuremark´s PC Mark 2002 (Angaben in Punkten) finden wir einen schön einheitlichen Verlauf vor, sowohl beim Prozessor- als auch beim RAM-Benchmark. Im Prozessoren-Testlauf lagen alle Platine, wie wir es bereits erwartet haben, sehr eng beieinander. Erst im Speicherbenchmark kann der VIA KT400A ein wenig aufblühen und eindeutig mehr PC Mark Punkte als sein überholtes Vorgängermodell sammeln. Um einem nForce 2 das Wasser reichen zu können, muss man jedoch noch einiges tun...

Futuremark 3D Mark 2001SE

3D Mark 2001SE ist wohl zusammen mit SiSoft Sandra das bekannteste Benchmark-Programm, das es momentan auf dem Markt gibt. Selbstverständlich dürfen die Ergebnisse der einzelnen Prozessoren bei diesem Benchmark nicht in unserem Artikel fehlen. Wir haben einen sogenannten Default-Benchmark durchgeführt, der bei 1024x768, 32Bit, Textur-Kompression und aktiviertem Hardware T&L die Leistung des kompletten Systems ermittelt. Hier spielen auch das Motherboard und der Front Side Bus eine wichtige Rolle...

Auch bei 3D Mark 2001SE (Angaben in Punkten) ist das Motherboard ein wichtiger Eckpunkt im Kreislauf der Performance. Wie man nach dem Durchlaufen eines Default-Benchmarks aller Boards erkennen kann, kann sich auch hier der verbesserte KT400A einen der vorderen Plätze sichern und sich vor dem KT400, jedoch deutlich hinter dem nForce 2, einreihen. An dieser Stelle kann das FastStream64 Interface, Dank des höheren Speicherdurchsatzes, für ein wenig mehr Performance sorgen...


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