Corsair Flash Survivor 32 GB im Härtetest


Erschienen: 20.05.2008, Autor: Patrick von Brunn
Testsystem
  • Prozessor
    • Intel Core 2 Extreme X6800 (2,93 GHz, FSB1066, Conroe B2)
  • Motherboard
    • Asus P5E3 Deluxe (Intel X38, BIOS: 1001)
  • Arbeitsspeicher
    • 2x 2 GB OCZ RPX1333EB4GK (DDR3-1333, 8-8-8-15)
  • Grafikkarte
    • ATi Radeon HD 2900 XT (740/825 MHz, 512 MB GDDR3)
  • Festplatte
    • Seagate Barracuda 7200.9 80 GB (SATA2)
  • Sonstiges
    • Enermax Liberty 400 Watt Netzteil (ELT400AWT)
    • Zalman CNPS9500 LED CPU-Kühler
  • USB-Sticks
    • Corsair Flash Survivor CMFUSBSRVR-32GB (32 GB)
    • Corsair Flash Voyager GT CMFUSB2.0-2GBGT (2 GB)
    • Kingston DataTraveler Mini Fun DTMFY/1GB (1 GB)
    • Kingston DataTraveler Mini Migo DTM/4GB (4 GB)
    • Kingston DataTraveler Secure Privacy DTSP/2GB (2 GB)
    • OCZ Rally2 OCZUSBR2DC-16GB (16 GB)
  • Software
    • ATi Catalyst 8.4 (inkl. HDMI-Audio)
    • Intel Chipsatz-Treiber 8.3.1.1009
    • Windows Vista Business x64 (SP1)
Testverlauf
  • SiSoftware Sandra Lite 2008
  • Iometer (2006.07.27)
  • Windows System Assessment Tool

Während unserer Tests versuchten wir, alle wichtigen Aspekte eines USB-Sticks mit (synthetischen) Benchmarks zu messen und die vom jeweiligen Hersteller gemachten Angaben zur Leistungsfähigkeit zu überprüfen. Zu diesem Zweck haben wir mithilfe von SiSoftware Sandra in der aktuellen Version, einem der bekanntesten Tools zum Überprüfen allerlei Systemkomponenten, die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ermittelt. Dieser Benchmark splittet sich wiederum in sechs einzelne Messungen auf, die sich auf verschiedene Clustergrößen beim Messen der I/O-Performance stützen. Ein weiteres Tool namens Iometer erlaubte es uns die Zugriffszeiten auf die Flash-Speicher im Lese- und Schreibmodus genaustens zu bestimmen. Der Iometer wurde ursprünglich im Jahr 1998 von Intel entwickelt und wird seit seiner Einstellung durch das Open Source Development Lab (OSDL) weiterentwickelt.

Außerdem haben wir noch einen weiteren Test zum Ermitteln der I/O-Performance herangezogen, der speziell auf die ReadyBoost-Anforderungen von Microsofts Windows Vista abgestimmt ist. Das so genannte Windows System Assessment Tool (WinSAT) dient Vista zur Bewertung der Systemperformance in verschiedenen Bereichen und hält unter anderem auch einen Laufwerksbenchmark bereit. Soll ein USB-Stick für Vista ReadyBoost taugen, muss er bestimmte Anforderungen an den Datendurchsatz pro Sekunde erreichen. Konkret bedeutet dies eine Lesegeschwindigkeit von 2,5 MByte/s bei zufälligen 4 KByte (4096 Byte) Clustern und eine Schreibgeschwindigkeit von 1,75 MByte/s bei zufälligen 512 KByte (524288 Byte) Clustern. Daraus ergeben sich die folgenden Kommandozeilen:

disk -read -ran -ransize 4096 -drive "Laufwerksbuchstabe"

disk -write -ran -ransize 524288 -drive "Laufwerksbuchstabe"

Der Laufwerksbuchstabe ist ohne Doppelpunkt einzugeben (beispielsweise: disk -read -ran -ransize 4096 -drive e). Diese Zeilen müssen nacheinander in die Vista-Eingabeaufforderung (Ausführung als Administrator empfohlen) eingegeben werden und liefern einen finalen Wert, mit dessen Hilfe sich die Tauglichkeit für Vista ReadyBoost beurteilen lässt. Für unsere Tests haben wir aus jeweils fünf Messungen einen Mittelwert gebildet, um ein möglichst aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten.


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