Die Soundneulinge: Gainward vs. Zalman


Erschienen: 05.08.2004, Autor: Christoph Buhtz
Prozessorlast und Klangqualität


Ohne EAX und dem Right Mark Audio Analyzer ist nicht viel los im Benchmark-Teil. Dafür ließen wir es uns aber nicht nehmen, die Prozessorlast beider Soundkarten zu testen. Hier lässt sich erkennen, dass die Zalman mit 6,7 Prozent zwar keinen überragenden Wert aufgestellt hat, aber vor der Gainward mit 9,6 Prozent liegt (DirectSound 3D, 44,1 kHz, 16 Bit, Static: 16 Voices). Externe USB 2.0 Soundkarten scheinen also doch meist immer eine höhere Prozessorlast zu haben, als ihre USB 1.0 Kontrahenten. Dies hat sich auch schon einmal bei der Audigy 2 NX gezeigt. Folgend die Übersicht im Diagramm.

Prozessorlast (Audio WinBench 99)
Creative Audigy 2 ZS
1,5
Creative Audigy LS
2,1
Creative Soundblaster MP3+
5,9
TerraTec Aureon 7.1 Universe
6,4
Zalman ZM-RSSC 5.1
6,7
Gainward Hollywood@Home Music2Go
9,6
Creative Audigy 2 NX
12,1
Angaben in Prozent (weniger ist besser)

Kommen wir nun aber zur Klangqualität. Hier hat sich Gainwards Hollywood@Home Music2Go Soundkarte doch von der Zalman ZM-RSSC absetzen können. Bei der Soundwiedergabe von Musik auf 8-Kanälen gab es neben gutem Raumklang doch zu bemängeln, dass sich ab und zu Knackser einschlichen. Ob dies nun an unserer Testkonfiguration oder am Treiber lag konnten wir nicht ausfindig machen. Ansonsten kann man sich durchaus vorstellen den Alltag mit der Hollywood@Home Music2Go Soundbox zu teilen. Im Vergleich zu unserer Referenzsoundkarte "Audigy 2 ZS" sind aber dann doch die feinen Unterschiede beim Sound auszumachen gewesen. Hier kann der 7.1 Sound doch die ein oder andere Schwäche ausbügeln.

Die Zalman ZM-RSSC mit ihren 6-Kanälen hat uns bei der Wiedergabe allerdings nicht besonders vom Hocker gerissen. So waren beim Sound doch ziemliche Unregelmäßigkeiten ausfindig zu machen. Zwar war eine gute 5.1 Kulisse vorhanden, welche sich durch die drei Lautstärkeregler abstimmen lies, doch guter Sound war nicht wirklich zu vernehmen. Die Höhen kommen ziemlich spärlich rüber und beim Bass fehlt auch das richtige "grummeln". Das gesamte Klangbild hat dadurch nicht ausgeglichen gewirkt. Hier müsste Zalman bei der nächsten Generation etwas nacharbeiten. Bei DVDs sah es klanglich nicht unbedingt viel besser aus, dafür war man "mittendrin statt nur dabei".

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