Drei drahtlose Audio-Streamer im Test


Erschienen: 11.05.2007, Autor: Pascal Heller
One For All Digital Audio Sender

Wenig Anschlussmöglichkeiten: Nur eine Mikroklinkenbuchse steht zur Auswahl.

Nach dieser bemerkenswert einfachen und kurzen Installation haben wir uns also aufmerksam dem Klangverhalten des Sets gewidmet und wurden positiv überrascht. Um es dem Gerät nicht allzu leicht zu machen, wurden im Umfeld des Senders ein Wireless-LAN und eine Logitech Cordless Desktop betrieben. Unter diesen Umständen kann der Klang des Systems mit reinem Gewissen als gut bezeichnet werden. Hinzu kommt neben des Klangs, dass während der Testphase keinerlei Störungen oder Rauschen auftauchten, welche die gute Qualität der Übertragung negativ beeinflusst hätten. Der Benutzer muss allerdings auch ein kleines Opfer bringen, denn die Lautstärke-Steuerung in Windows XP, wie sie auch von Multimedia-Tastaturen genutzt wird, funktioniert mit dem Gerät nicht. Bei den Standard-Playern (Winamp, Windows Media Player, Windows Media Player Classic, etc.) lässt sich die Lautstärke aber weiterhin im Programm verändern. Das einzige Programm in unserem Test bei dem die interne Lautstärkeregelung nutzlos blieb, war der Phonostar-Player. Ein Punkt zur Kritik bietet die Beschränkung auf die Übertragung von zwei Kanälen. Somit ist fraglich ob das One-For-All überhaupt als Verbindung zwischen Multimedia-PC und Heimkinosystem geeignet ist, wenn mehr als zwei Kanäle gefragt sind. Der SV-1740 ist jedenfalls weder für das Streamen von DVD 6-Kanal Ton, noch für Gamer eine ernsthafte Alternative zur Verkabelung. Das Anwendungsszenario beschränkt sich somit leider auf Audio und Video Inhalte mit Stereo-Ton.

Kinderleicht: Plug and Play.

Als nächstes wollen wir uns mit der Funkverbindung befassen, denn ein wichtiges Kriterium bei Funkkomponenten ist der Aktionsradius, also die Reichweite, in der in unserem Fall noch Musik empfangen werden kann. Bei Angaben hierzu muss man zwar immer etwas vorsichtig sein, grundsätzlich ist der SV-1740 aber für größere Häuser und Wohnungen ausreichend. Eine Ausnahme stellten hier Kellerräume dar, die aufgrund ihrer Beschaffenheit besonders gut die elektromagnetischen Wellen bei ihrer Ausbreitung stören. Da sich das Set an einem Laptop betreiben lässt, konnten wir den Senderadius ungefähr ausloten. Im günstigsten Fall, ist die Sendeleistung ungefähr mit der von unserem Wirless-LAN Netzwerk zu vergleichen. Da die Reichweite aber von Umgebung zu Umgebung stark unterschiedlich ist und auch die verwendeten Baumaterialien, Anzahl der Wände und Decken sowie andere Störfaktoren sich negativ auswirken, können wir hier keine konkreteren Angaben zur Reichweite machen. Alles in Allem waren wir jedoch zufrieden.


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