palmOne LifeDrive WiFi-PDA im Praxistest


Erschienen: 22.03.2006, Autor: Patrick von Brunn
Optik und Verarbeitung

Auf den ersten Blick macht der Mobile Manager von Palm einen sehr souveränen Eindruck, an dem sich auch bei näherem Betrachten nicht viel ändert. Man hat dem Gerät einen stabilen Metallmantel verpasst, das es auch vor mechanischer Beanspruchung weitestgehend schützen soll und auch schützen kann. Abdeckungen für die verschiedenen Schnittstellen (Speicherkarten-Slot, USB- bzw. Dock-Anschluss etc.) hat man leider nicht angebracht, was in so manchem Einsatzbereich jedoch durchaus wünschenswert und nützlich wäre. Zumindest der SD-Slot liese sich durch eine simple Kunststoffimmitation einer Speicherkarte effektiv vor Beschädigungen bewahren. Das Display hat sich während unserer Tests sehr robust gezeigt und trägt bei ordnungsgemäßer Bedienung keinerlei Schäden davon. Auch gegen das Bedienen des Touchscreens mit dem Finger hat dieses nichts einzuwenden. Zu bemängeln hätten wir ansonsten nur die beiden Gumminoppen an der Rückseite des LiveDrive, welche für entsprechende Rutschfestigkeit sorgen sollen: Bei längerem Betrieb innerhalb der Schutzhülle wird das Gerät gut warm und die aufgeklebten Gummifüßchen können sich beim Herausziehen ablösen! Dies war zumindest bei unserem Gerät der Fall - eventuell nur ein einzelner Verarbeitungsfehler.



Für erweiterten Schutz beim mobilen Einsatz des LifeDrive PDA sorgt die mitgelieferte Hülle, welche an der Unterseite eine Aussparung für den 3,5 mm Klinkenanschluss besitzt. So kann man beispielsweise eine gewünschte Playlist für Musik einstellen, den PDA anschließend im palmOne-Lederetui verschwinden lassen, Kopfhörer anschließen und in die Tasche stecken.


Bedienung

Die Bedienung des palmOne LifeDrive ist eigentlich recht simpel, wie man es von einem Multimedia-Gerät mit Touchscreen eben erwarten darf. Neben der Navigation und Bedienung mithilfe des klassischen Stiftes, bietet der PDA auch herkömmliche Tasten. Die Hauptbedienelemente befinden sich dabei auf der Oberseite und bestehen aus einer Wippe für die Navigation durch die Menüpunkt in allen vier Himmelsrichtungen, einer Bestätigungstaste in der Mitte und vier frei programmierbaren Tasten. Diese vier Tasten sind standardmäßig mit den Punkten Anwendungen, Medien, Dateien und PocketTunes (mehr dazu später) belegt. Das Menü Einstellungen bietet jedoch die Möglichkeit die Elemente mit frei wählbaren Zielen zu belegen.



Auf der linken Seite finden wir noch einen Knopf für das Wechseln der Ansicht auf dem Display (horizontal oder vertikal) und einen Shortcut für die Aufzeichnung von Sprachnotizen, da der Mobile Manager auch als Diktiergerät dienen kann. Am oberen Ende befindet sich ein Schiebschalter für das Ein- und Ausschalten und das Sperren des Displays und der weiteren Eingabeelemente. Der Resettaster unten ist leicht versenkt und lässt sich mit Hilfe des Stiftes für die Touchscreen-Bedienung aktivieren.

Hier hat der User also ausreichend Freiraum für die Individualisierung des LifeDrive und bekommt durch praktische Shortcuts die Arbeit bzw. Navigation erleichtert.


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