UHS-II U3: SanDisk Extreme PRO 64 GB


Erschienen: 25.08.2016, Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
Testsystem
  • Prozessor
    • Intel Core i7-4770K (4 x 3,50 GHz, 1 MB L2-Cache, 8 MB L3-Cache, Haswell)
  • Motherboard
    • MSI Z97 MPOWER MAX AC (Intel Z97-Chipsatz, BIOS 1.9)
  • Arbeitsspeicher
    • 2 x 2 GB Corsair XMS3 Dominator (DDR3-1600, CL8-8-8-24)
  • Grafikkarte
    • ZOTAC GeForce GTX 780 Ti OC (GeForce GTX 780 Ti, 3 GB GDDR5)
  • Primäre Festplatte
    • Plextor M5S, 256 GB (512 MB Cache, SATA 6 GBit/s)
  • Speicherkarten
    • Kingston SDHC, 16 GB
      SDHC, UHS-I, Class 10, U1 (SD10VG2/16GB)
    • Kingston UHS-I U3 SDHC, 32 GB
      SDHC, UHS-I, Class 10, U3 (SDA3/32GB)
    • Kingston Ultimate SDHC, 16 GB
      SDHC, UHS-I, Class 10, U1 (SDA10/16GB)
    • Samsung EVO Plus microSDXC, 256 GB
      microSDXC, UHS-I, Class 10, U3
    • SanDisk Extreme SDXC, 128 GB
      SDXC, UHS-I, Class 10, U3 (SDSDXS-128G-X46 Ver.1)
    • SanDisk Extreme PRO SDHC, 16 GB
      SDHC, UHS-I, Class 10, U3 (SDSDXPA-016G-X46)
    • SanDisk Extreme PRO SDHC, 32 GB
      SDHC, UHS-II, U3 (SDSDXPB-032G-G46)
    • SanDisk Extreme PRO SDXC, 64 GB
      SDXC, UHS-I, Class 10, U1 (SDSDXPA-064G-X46)
    • SanDisk Extreme PRO microSDXC UHS-II U3, 64 GB
      microSDXC, UHS-II, Class 10, U3 (SDSQXPJ-064G-GN6M3)
    • SanDisk Extreme PLUS SDHC, 16 GB
      SDHC, UHS-I, Class 10, U3 (SDSDXS-016G-X46 Ver.2)
    • SanDisk Extreme PLUS SDXC, 64 GB
      SDXC, UHS-I, Class 10, U3 (SDSDXS-064G-X46 Ver.2)
    • SanDisk Ultra SDHC, 32 GB
      SDHC, UHS-I, Class 10 (SDSDUN-032G-G46)
    • SanDisk Ultra SDXC, 128 GB
      SDXC, UHS-I, Class 10 (SDSDUN-128G-G46)
    • Toshiba Exceria Compact Flash, 128 GB
      CF, 1000x, UDMA 7 (CF-128GTGI(8)
    • Toshiba Exceria M301-EA microSDXC, 64 GB
      microSDXC, UHS-I, Class 10, U1 (THN-M301R0640EA)
    • Toshiba Exceria Pro SDXC, 64 GB
      SDXC, UHS-II, Class 10, U3 (THN-N101K0640E6)
    • Toshiba FlashAir W-03 Wireless SDHC, 32 GB
      SDHC, UHS-I, Class 10, U1 (SD-F32AIR03(8)
  • Netzteil
    • Seasonic Platinum Series 860 Watt
  • Sonstiges
    • Thermalright MUX-120
    • TEAC DV-516D 16x (DVD-ROM)
    • Seagate Desktop HDD 1TB (ST1000DM003)
    • Kingston USB 3.0 Media Reader, USB 3.0 (FCR-HS4)
  • Treiber
    • Intel Rapid Storage 13.1.0.1058
    • Intel Chipset 10.0.0.27
    • ASMedia USB 3.0 1.16.12
  • Software
    • Microsoft Windows 7 Professional SP1 (64 Bit)
    • AS SSD 1.7.4739.38088
    • Anvil's Storage Utilities 2.47
    • ATTO RC6 (1.1.0.337)
    • CrystalDiskMark 5.0.2
Der flotte Kingston USB 3.0 Media Reader (FCR-HS4) dient als Basis für alle Messungen in den Praxistests.

Der flotte Kingston USB 3.0 Media Reader (FCR-HS4) dient als Basis für alle Messungen in den Praxistests.

Basis für alle folgenden Messungen ist der Kingston USB 3.0 Media Reader (FCR-HS4). Dabei handelt es sich um ein multifunktionelles Lesegerät, das alle gängigen Flashkarten, UHS-I- und UHS-II-Geschwindigkeiten unterstützt und damit auch die volle Performance moderner Speicherkarten umsetzen kann. Das Gehäuse des schlanken, weißen USB-3.0-Kartelesegeräts ist aus gebürstetem Nickel, in kleinem Formfaktor und mit einer leicht ablesbaren LED-Anzeige. Unterstützt werden die Standards CF-Typ I & II (UDMA 0-7), SD/SDHC UHS I-II/SDXC UHS I-II, microSD/microSDHC UHS-I/microSDXC UHS-I sowie Memory Stick PRO/Duo/PRO Duo/PRO-HG Duo – gerüstet für alle relevanten Formate.

Testverlauf

Den primär von Solid State Drives bekannten Benchmark namens AS SSD setzen wir auch beim Test unserer Speicherkarten ein, denn dieser eignet sich generell für die Performancemessung von Flash-basierten Speichermedien. Dabei verzichten wir auf die synthetischen Szenarien (ISO, Programm etc.) und interessieren uns ausschließlich für die sequentiellen Datenraten unserer Testprobanden. Gerade beim Kopieren von größeren Datenmengen bzw. großen Dateien ist diese Messung von hoher Relevanz. Folgend die Ergebnisse der verschiedenen Karten, jeweils sortiert nach lesender und schreibender Geschwindigkeit.

Mit in unserem Testparcours sind die Anvil's Storage Utilities, kurz ASU. Damit ist es nicht nur möglich die sequentielle Datenrate unserer Karten zu ermitteln, sondern auch einen Blick auf die Performance bei kleineren 4K-Blöcken zu werfen. Um speziell die Performance bei parallelen Datenanfragen und die Effizienz der Implementierung des Native Command Queuing (NCQ) zu testen, werden 4K-Blöcke mit erhöhter Anfragetiefe (4K QD16) transferiert. Alle Messungen werden sowohl lesend als auch schreibend durchgeführt.

Der ATTO Disk Benchmark ist eines der populärsten Tools zum Messen der Performance von magentischen Festplatten und taugt ebenso für den Einsatz bei modernen Solid State Drives oder Speicherkarten. ATTO misst die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten der Karten unter Verwendung verschiedener Blockgrößen und deckt dabei Datenmengen von wenigen Kilobyte bis zu mehreren Megabyte ab. Daraus ergibt sich ein sehr breites Spektrum an Messwerten, die zur Bewertung der Leistungsfähigkeit unserer Testkandidaten herangezogen werden können. Für unsere Vergleichstests notieren wir die Übertragungsraten bei Blockgrößen von 4K, 32K, 128K sowie 8M, jeweils lesend und schreibend.

CrystalDiskMark dient zum Bewerten der Lese- und Schreibgeschwindigkeit von Festplatten oder auch Speicherkarten und analysiert dabei die sequentiellen Datenraten, wie sie beim Verarbeiten von kontinuierlichen Streams anfallen, sowie die Performance bei unterschiedlich großen Datenblöcken. Dabei werden 512K- sowie kleine 4K-Datenblöcke, wie sie beim Einsatz von Laufwerken als primäres Systemlaufwerk anfallen, verwendet. Um speziell die Performance bei parallelen Datenanfragen und die Effizienz der Implementierung des Native Command Queuing (NCQ) zu testen, werden 4K-Blöcke mit erhöhter Anfragetiefe (4K QD32) transferiert. Alle Messungen werden sowohl lesend als auch schreibend durchgeführt.


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