Athlon XP 3200+ und 3000+ unter der Lupe


Erschienen: 21.08.2003, Autor: Patrick von Brunn
Benchmarks

SiSoft Sandra 2003 Standard

Beginnen wir mit dem bekannten Benchmark-Programm Sandra, von SiSoftware, welches für unseren Test der verschiedenen Prozessoren gleich sechs Ergebnisse in drei unterschiedlichen Benchmarks liefern musste. Bei der eingesetzten Version handelte es sich um das neue SiSoft Sandra 2003 Standard. Hier die drei verwendeten Teile des umfangreichen Sandra-Paketes...

  • CPU Multimedia Benchmark, liefert Ergebnisse für Integer und Floating-Point
  • CPU Arithmetic Benchmark, zeigt Leistungen für Whetstone (FPU) und Dhrystone (ALU)
  • Speicherbandbreiten Benchmark, Speicherdurchsatz bei Int Buffered und Float Buffered
CPU Multimedia Benchmark (Angabe in Punkten) - Da dieser Benchmark doch hauptsächlich vom Prozessor bzw. dessen Takt abhängt, konnte man den Verlauf der Ergebnisse schon im Voraus erahnen. Die fünf Athlon XP CPUs ordnen sich ihrer Kernfrequenzen nach, wobei der XP 3200+ Dank des höchsten Taktes auf dem ersten Platz landet. Hier kann auch die FSB333 Variante des 3000+ sich vor die FSB400 CPU mit gleichem P-Rating schieben. Hier hat der Front Side Bus keinerlei Einfluss auf die Leistung...

Auch im CPU Arithmetic Benchmark (Angaben in Punkten) können wir einen ähnlichen Verlauf wie beim zuvor durchgeführten Multimedia Benchmark beobachten. Auch hier ordnen sich die einzelnen Modelle nach ihren Taktraten, was eine eindeutige Rangfolge erzeugt. Weit abgeschlagen liegt hier natürlich der 2500+ Barton, welcher in Sachen Kernfrequenz doch deutlich das Nachsehen hat. Wie beim obigen Multimedia Test, gibt es auch hier keine Leistungssteigerung durch einen erhöhten Bustakt...

Im Speicherbandbreiten Test (Angaben in MB/sec) wird die Bandbreite des Speichers gemessen. Wie ganz klar zu erwarten war, haben hier die neuen Athlon XP 3000+ und 3200+ Modelle mit 200 MHz Front Side Bus die Nase vorne und können den höchsten Datendurchsatz erzeugen. Immerhin bringt im Fall des 3000+ die Erhöhung des FSB um 33 MHz und die Verminderung des Kerntaktes um 66 MHz einen Zuwachs von etwa 250 MB/sec. Den ersten Platz kann sich hier das 3200+ Modell sichern, da auch der Takt ein wenig mitentscheidet...

Futuremark PC Mark 2002

Ein weiteres Programm, dass ähnlich wie 3D Mark arbeitet und, welch Überraschung, auch aus von dem gleichen Hause - Futuremark - stammt. PC Mark 2002 ist allerdings nicht auf das testen von Grafikkarten ausgelegt sondern verlangt dem Prozessor mit Encodierungs-, Komprimierungs- und sonstigen Berechnungs-Aufgaben alles ab. Zudem berücksichtigen wir in unserem Test auch den Speicherbenchmark, bei dem große Datenmengen in den Speicher geschrieben und anschließend wieder ausgelesen werden...

Bei Futuremark PC Mark 2002 (Angaben in Punkten) kristallisiert sich wiederum der Athlon XP 3200+ als eindeutiger Sieger heraus, da er aufgrund seines Kerntaktes und des Bustaktes von 200 MHz hier den CPU und RAM Benchmark dominieren kann. Sehr interessant die Ergebnisse des 3000+ Athlon XP, welcher je nach Front Side Bus immer ein Gebiet dominieren kann, jedoch nie CPU und RAM gleichzeitig. Das 2500+ Rating hat auch beim Speicherbenchmark das Nachsehen, da der Takt der CPU zu niedrig ist...


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