Athlon XP 3200+ und 3000+ unter der Lupe


Erschienen: 21.08.2003, Autor: Patrick von Brunn
Magix MP3 Maker Platinum 3.03

Als weiteres Programm neben dem schon auf der vorherigen Seite behandelten Umwandeln von Video-Files mit FlasKMPEG kommen wir nun zu dem Codieren von Wave nach MP3. Dabei benutzen wir den sehr bekannten MP3 Maker aus dem Hause Magix. Besonders geeignet ist das Programm für Intel Pentium 4 Besitzer da auch die SSE2 Befehlserweiterung zum Einsatz kommt. Wir benutzten eine 240 MB Große Ausgangsdatei (Wave) um diese ins MP3-Format zu bringen, dabei wurde auf höchste Qualität gesetzt und eine Samplingfrequenz von 128 Kbit benutzt...

Die Ergebnisse der Wave-MP3 Umwandlung mit dem Magix MP3 Maker Platinum (Angaben in Minuten) zeigen immer wieder die gleiche Reihenfolge bzw. den gleichen Spitzenreiter: Athlon XP 3200+. Sehr amüsant ist hier jedoch der absolut lineare Verlauf auf den ersten vier Plätzen unserer Highscore. Hier sieht man auch sehr schön, dass die MP3-Umwandlung sehr von der Taktfrequenz und nicht vom Front Side Bus abhängt. Einen etwas größeren Rückstand auf das Hauptfeld hat der kleine 2500+ Barton zu verbuchen...

Seti@Home

Die einen werden es kennen die anderen nicht. Seti@Home (Search for Extraterrestrial Intelligence at Home) ist ein Projekt der NASA, dass sich mit der Suche nach außerirdischen Lebensformen beschäftigt. Dabei kommen riesige Radioteleskope zum Einsatz deren Werte in kleine Päckchen - WUs (Workunits) - eingeteilt werden. Diese Daten werden dann von Millionen Clientrechner auf aller Welt abgerufen und berechnet. Kurz gesagt steckt hinter Seti@Home die einfache Idee die Rechenleistung aller Heimrechner zusammen zu nutzen. Durch die Rechenzeit einer WU, die vor allem durch den Prozessor aber auch durch das Mainboard bestimmt wird, werden wir sehen was unserer FSB800 Paket zu Leisten im Stande ist. Immer wenn Hyperthreading zum Einsatz kam, benutzen wir 2 (immernoch gleiche) WUs die auf zwei seperaten Clienten abgearbeitet wurden, wobei den Clienten für eine effektive Leistung die 2 verschiedenen logischen CPus zugewiesen sein müssen...

Seti@Home (Angabe in Stunden) ist ein ideales Programm um Prozessoren zu skalieren, da das Programm eben so gut wie nur vom Prozessor abhängig ist. Jedoch dauert eine Berechnung unserer Workunit etwa zwei bis drei Stunden, wobei wiederum auch der kleinste Performancevorteil durch den Front Side Bus zum Tragen kommen kann. Wie wir feststellen konnten, kann der 3000+ den Taktrückstand auf sein gleichnamiges Modell Dank des erhöhten Front Side Bus problemlos kompensieren...

CineBench 2003

Ganz neu als Benchmarkprogramm haben wir CineBench mit aufgenommen. Das Programm dient uns zum Ermitteln der Renderleistung einer CPU. Dabei bietet CineBench zudem die Möglichkeit ein bestimmtes Bild mit Single oder Multi-CPU zu rendern. Da wir es auf unserer AMD-Plattform natürlich mit einem Athlon XP zu tun hatten und dieser für gewöhnlich auch nicht über HyperThreading verfügt, konnten wir auch nur Single-CPU Benchmarks durchführen...

CineBench 2003 (Angaben in Sekunden) zeigt uns ebenfalls, dass es Wert auf einen möglichst hohen Datendurchsatz legt, da der FSB400 Athlon XP Barton mit dem P-Rating 3000+ hier am 3000+ mit FSB333 vorbeiziehen kann. Auch wenn der Abstand nur knapp ist, kann man ihn jedoch deutlich nachweisen. Am schnellsten kann hier wiederum das aktuelle Flaggschiff aus dem Hause AMD die Vielzahl an Berechnungen durchführen. Deutlich über 100 sec liegt hier der 2500+ Athlon XP, welcher hier keine Chance hat...


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