Intel Pentium IV 3.2C GHz unter der Lupe


Erschienen: 23.06.2003, Autor: Pascal Heller
Magix MP3 Maker Platinum 3.03

Als weiteres Programm neben dem schon auf der vorherigen Seite behandelten Umwandeln von Video-Files mit FlasKMPEG kommen wir nun zu dem Codieren von Wave nach MP3. Dabei benutzen wir den sehr bekannten MP3 Maker aus dem Hause Magix. Besonders geeignet ist das Programm für Intel Pentium 4 Besitzer da auch die SSE2 Befehlserweiterung zum Einsatz kommt. Wir benutzten eine 240 MB Große Ausgangsdatei (Wave) um diese ins MP3-Format zu bringen, dabei wurde auf höchste Qualität gesetzt und eine Samplingfrequenz von 128 Kbit benutzt...

Die Ergebnisse der Wave-MP3 Umwandlung mit dem Magix MP3 Maker Platinum (Angaben in Minuten) geben das schon bekannte Bild ab: Der 3,2C GGz benötigt lediglich 33 Sekunden, 2 Sekunden weniger als der 3,0C. Hier zeigt sich kein so großer Abstand wie bei den beiden Applikationen FlasKMPEG und MainConcept MPEG Encoder, man muss aber bedenken, dass bei einer reinen Umwandlungsdauer von nur 33 Sekunden ein Unterschied von 2 Sekunden nicht wenig ist. Auch hier kann das neue Flaggschiff überzeugen...

Seti@Home

Die einen werden es kennen die anderen nicht. Seti@Home (Search for Extraterrestrial Intelligence at Home) ist ein Projekt der NASA, dass sich mit der Suche nach außerirdischen Lebensformen beschäftigt. Dabei kommen riesige Radioteleskope zum Einsatz deren Werte in kleine Päckchen - WUs (Workunits) - eingeteilt werden. Diese Daten werden dann von Millionen Clientrechner auf aller Welt abgerufen und berechnet. Kurz gesagt steckt hinter Seti@Home die einfache Idee die Rechenleistung aller Heimrechner zusammen zu nutzen. Durch die Rechenzeit einer WU, die vor allem durch den Prozessor aber auch durch das Mainboard bestimmt wird, werden wir sehen was unserer FSB800 Paket zu Leisten im Stande ist. Immer wenn Hyperthreading zum Einsatz kam, benutzen wir 2 (immernoch gleiche) WUs die auf zwei seperaten Clienten abgearbeitet wurden, wobei den Clienten für eine effektive Leistung die 2 verschiedenen logischen CPus zugewiesen sein müssen...

Seti@Home (Angabe in Stunden) ist ein ideales Programm um Prozessoren zu skalieren, da das Programm eben so gut wie nur vom Prozessor abhängig ist. Der 3,2C GHz kann eine WU in 1:19 Stunden berechnen. Dahinter l iegt der 3,0C GHz mit immerhin schon 1:34 Stunden. Die Zeit des 3,2C GHz ist wirklich sehr gut und noch vor kurzer Zeit hätte man wohl jeden für verrückt erklärt, der behauptet hätte mit einem Desktop-Prozessor eine komplette Seti Work Unit in knapp über einer Stunde zu berechnen...

CineBench 2003

Ganz neu als Benchmarkprogramm haben wir CineBench mit aufgenommen. Das Programm dient uns zum Ermitteln der Renderleistung einer CPU. Dabei bietet CineBench zudem die Möglichkeit ein bestimmtes Bild mit Single oder Multi-CPU zu rendern. Da sowohl im Multi wie auch im Single-Rendering Betrieb das gleiche zu bearbeitende Objekt berechnet werden muss, könnte man die bei HT-Modellen eingetragenen Single-CPU Werte außer Acht lassen...

CineBench 2003 (Angaben in Sekunden) - Das 3,2C GHz Testsystem renderte das Testbild mit Hilfe von Multiprozessor-Unterstützung innerhalb von 68,8 Sekunden und kommt zudem das erste mal in unseren Benchmarkcharts unter die 70 Sekunden Grenze. Auch unter Singleprozessor-Rendering schafft der Prozessor mit geballten 3,2 GHz einen guten Wert von 81,7 Sekunden. Vorallem im Multiprozessor-Teil muss der 3,0C mit ca. 5 Sekunden zurückstecken. Auch hier steht der Pentium IV für Leistung pur...


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