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Ivy Bridge: Intel Core i7-3770K im Test


Erschienen: 23.04.2012, Autor: Stefan Boller, Patrick von Brunn
7er Chipsätze (Panther Point)

Intels neue Plattform, bestehend aus Ivy Bridge und Panther Point.

Intel präsentiert mit der dritten Core-Generation auch, wie erwartet, neue Chipsätze. Die Chipsätze der 7er Serie (Codename Panther Point) kommen dabei ebenso mit dem bekannten Sockel 1155 daher und das hat für den Kunden einen wesentlichen Vorteil: Kompatiblität mit bestehenden Produkten. Intel-Mainboards mit 7er Chipsatz können entsprechend mit Sandy Bridge Prozessoren der zweiten Generation sowie auch mit Ivy Bridge CPUs der dritten Generation arbeiten. Außerdem funktionieren Intels 22 nm Ivy Bridge Modelle auch auf den meisten Mainboards mit 6er Chipsatz (Codename Cougar Point). Im Klartext heißt das, dass Intel die Chipsätze H61, H67, P67 und Z68 als kompatibel zu Ivy Bridge deklariert, sofern die Hersteller der Mainboards mitspielen und gewisse Voraussetzungen erfüllen – Firmware- (ME8), BIOS- und Grafiktreiber-Update sind in der Regel ausreichend, mehr nicht. Wer ein Board auf Basis von Q65, Q67 oder B65 besitzt, wird leider nicht in den Genuss der 3rd Generation kommen können. Dennoch werden sich viele Kunden über dieses Umdenken von Intel freuen und können an ihren bestehenden Plattformen festhalten.

Kompatibilität: Intels 2012er Plattform kann viele Gesichter haben.

Vergleichen wir die Chipsätze der beiden Generationen miteinander, fallen nur wenige Unterschiede auf. Zentraler Kriterium ist auch bei diesen Chipsätzen wieder das Overclocking, für das Intel erneut die Z-Varianten der Serie (in Kombination mit K-Prozessoren) vorgesehen hat. Ein weiterer wichtiger Punkt, bei dem Intel auch durchaus Nachholbedarf hatte, ist die Unterstützung von USB 3.0, die mit den neuen 7er Chipsätzen nun gewährleistet ist. Von den 14 möglichen USB 2.0-Anschlüssen können bis zu vier Ports als USB 3.0 ausgelegt werden. Intel erwähnt in seinen Dokumenten zudem, dass PCI künftig nur noch bei den 7er Chipsätzen der B- und Q-Familie verfügbar sein soll. Unser Testsample des DZ77GA-70K (Gasper), basierend auf dem Spitzenmodell Z77, erfreute sich dennoch über zwei PCI-Steckplätze. Man darf gespannt sein, wie diese Aussage zu verstehen ist und ob sich die zahlreichen Mainboard-Hersteller daran halten werden oder eine alternative Lösung vorbereiten.

Vergleich der neuen Intel 7er Chipsätze.

Des Weiteren unterstützen die neuen Chipsätze bis zu drei unabhängige Display-Anschlüsse (VGA, LVDS, DP, HDMI oder Wireless Display) und flankieren damit die Überarbeitung der integrierten Prozessorgrafik, auf die wir später im Artikel noch genauer eingehen werden. Zuguterletzt hat Intel auch die Management Engine aufpoliert und auf Version 8 angehoben. Der Rapid Storage Technology hat man ebenso ein Update verpasst und bietet diese nun in Version 11 (inkl. Intelligent Caching) an. Außerdem schreibt Intel das Thema "Responsiveness" (dt. Reaktionsfreudigkeit) groß und hat entsprechende Technologien mit in die 2012er Plattform integriert: Smart Response Technology, Rapid Start Technology sowie Smart Connect. Dadurch soll der Umgang mit dem PC noch komfortabler werden und den Benutzer lange Warte- und Reaktionszeiten bei bestimmten Aktionen (z.B. aufwachen aus dem Standby) ersparen.

Das Intel DZ77GA-70K (Gasper) mit Z77-Chipsatz.


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