Pentium 4 Extreme Edition 3,2 GHz im Test


Erschienen: 19.01.2004, Autor: Moritz Klein
Magix MP3 Maker Platinum 3.03

Als weiteres Programm neben dem schon auf der vorherigen Seite behandelten Umwandeln von Video-Files mit FlasKMPEG kommen wir nun zu dem Codieren von Wave nach MP3. Dabei benutzen wir den sehr bekannten MP3 Maker aus dem Hause Magix. Besonders geeignet ist das Programm für Intel Pentium 4 Besitzer da auch die SSE2 Befehlserweiterung zum Einsatz kommt. Wir benutzten eine 240 MB Große Ausgangsdatei (Wave) um diese ins MP3-Format zu bringen, dabei wurde auf höchste Qualität gesetzt und eine Samplingfrequenz von 128 KBit benutzt.

Die Ergebnisse der Wave-MP3 Umwandlung mit dem Magix MP3 Maker Platinum (Angaben in Minuten) zeigen wieder die gleiche Reihenfolge bzw. den gleichen Spitzenreiter wie bereits in den beiden zuvor durchgeführten Benchmarks, in denen es um Umwandlung geht: Intel Pentium. Die seit etwa einem Monat erhältliche Extreme Edition mit 3.200 MHz konnte dabei noch einmal zwei Sekunden schneller arbeiten und sogar noch unter 30 Sekunden Gesamtdauer bleiben.

Seti@Home

Die einen werden es kennen die anderen nicht. Seti@Home (Search for Extraterrestrial Intelligence at Home) ist ein Projekt der NASA, dass sich mit der Suche nach außerirdischen Lebensformen beschäftigt. Dabei kommen riesige Radioteleskope zum Einsatz deren Werte in kleine Päckchen - WUs (Workunits) - eingeteilt werden. Diese Daten werden dann von Millionen Clientrechner auf aller Welt abgerufen und berechnet. Kurz gesagt steckt hinter Seti@Home die einfache Idee die Rechenleistung aller Heimrechner zusammen zu nutzen. Durch die Rechenzeit einer WU, die vor allem durch den Prozessor aber auch durch das Mainboard bestimmt wird, werden wir sehen was unser Athlon 64 zu Leisten im Stande ist.

Seti@Home (Angaben in Stunden) ist ein ideales Programm um Prozessoren zu skalieren, da das Programm eben so gut wie nur vom Prozessor abhängig ist. Jedoch dauert eine Berechnung unserer Workunit etwa zwei bis drei Stunden, wobei wiederum auch der kleinste Performancevorteil durch den Front Side Bus zum Tragen kommen kann. Hier kann wiederum der Pentium dominieren, natürlich auch Dank HyperThreading. Aber auch der A64 gibt ein sehr gutes Bild ab.

CineBench 2003

Das Programm dient uns zum Ermitteln der Renderleistung einer CPU. Dabei bietet CineBench zudem die Möglichkeit ein bestimmtes Bild mit Single- oder Multi-CPU zu rendern. Da wir neben den Pentium 4 Prozessoren keine HyperThreading-fähigen Geräte am Start hatten, haben wir uns auf die Berechnung im Single-Modus beschränkt.

CineBench 2003 (Angaben in Sekunden) zeigt uns ebenfalls, dass in Encoding- und Rendering-Anwendungen Intels vierte Pentium-Generation aktuell nahezu unschlagbar ist - zumindest nicht vom Single-Channel 64 Bit Prozessor von AMD. Ob der Athlon 64 FX mit Dual-Channel Funktion hier bessere Karten hat, werden wir natürlich auch noch ausführlich, doch nicht in diesem Artikel, durchleuchten. Nachdem dies unser letzter durchgeführter Benchmark war bzw. ist, kommen wir nun zum Fazit.


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