Futuremark 3D Mark 2003 im Detail


Erschienen: 12.02.2003, Autor: Patrick von Brunn
Neben den bereits erwähnten Tests, welche DirectX 7.0 und 8.1 nutzen, gibt es auch noch einen dritten Game Test, welcher ebenfalls auf die Features von DirectX 8.1 zurückgreift. Der Name des Benchmarks ist Trolls´ Lair und handelt von einer Abenteurerin die eine alte Bibliothek betritt und in dieser nach einem geheimen Schalter sucht. Nach dem Finden des Schalters, begibt sie sich eine Treppe hinab, wo sie schließlich von zwei Trollen angegriffen wird. Die Story lässt sich wohl mit dem bekannten Tomb Raider vergleichen. Auch hier kommen die Shader-Funktionen voll zum Einsatz und müssen mehr als eine halbe Millionen Polygone pro Bild rendern (Pixel-Shader 1.1). Karten die bereits Version 1.4 unterstützen müssen hier immerhin auch noch satte 280.000 Polygone auf den Bildschirm bringen. Hier dran wird sich so manche Karte die Zähne ausbeisen...

Im vierten und letzten Game Test sehen wir den Nachfolger des bekannten Nature-Benchmarks aus 3D Mark 2001SE - Mother Nature. Wie aus dem ersten Nature bekannt, müssen einige User auf diesen Test verzichten, da er zwingend DirectX 9.0 vorraussetzt. Die detailgetreue Landschaft wird mit Hilfe von Pixel- und Vertex-Shader 2.0 gerendert, was für einen unglaublichen Realismus sorgt...

CPU Tests

Wie wir es zum Beispiel bereits aus 3D Mark 2000 kennen, muss auch der Prozessor eines jeden getesteten Systems seine Leistung unter beweis stellen. Dazu werden die Game Tests 1 und 3 (Wings of Fury und Trolls´ Lair) verwendet, welche jeweils bei einer Auflösung von 640x480 und ohne jegliche Unterstützung der Grafikkarte gerendert werden müssen...

Feature Tests

Neben den Game und CPU Tests, gibt es auch noch die Feature Tests, welche wir bereits aus 3D Mark 2001SE kennen. Hier werden Pixel- bzw. Vertex-Shader und die Füllrate unter die Lupe genommen, wobei der Pixel-Shader Test nur mit einer DirectX 9.0 Grafikkarte durchgeführt werden kann (Pixel-Shader 2.0). Neu dabei ist der Test namens Ragtroll, welcher die Vorteile des Pixel-Shaders zeigen soll, da durch dessen Einsatz die CPU deutlich entlastet wird und somit neue Rechenkapazität für andere Aufgaben zu Verfügung steht. Auch neu ist ein Sound-Test, welcher die Performance des Systems, bei unterschiedlich vielen Soundquellen aus verschiedenen Richtungen, misst (24-60 Quellen möglich)...


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