Mini NAS-Server für Zuhause: QNAP TS-109


Erschienen: 15.10.2007, Autor: Patrick von Brunn
Synchronisieren via USB-Copy

"USB Disk 1" und "USB Disk 2" symbolisieren die beiden angeschlossenen USB-Sticks.

Wie bereits auf der vorherigen Seite erwähnt, ist das Gerät mit einer USB-Copy-Funktion ausgestattet. Speichermedien mit USB-Anschluss können somit an den Front-USB des QNAP TS-109 angeschlossen und deren Inhalt mit einem einfachen Tastendruck vollständig kopiert werden. So kann man beispielsweise on-the-fly seine Daten vom USB-Stick auf die lokale Festplatte des Mini-Servers kopieren bzw. sichern. Die synchronisierten Daten landen im Qusb-Verzeichnis und werden dort in einem Unterverzeichnis (aktuelles Datum plus fortlaufende Nummerierung bei gleichen Datierungen) zusammengefasst. Sehr praktisch ist das Feature auch bei unterstützten Digitalkameras oder Card-Readern. Möchte man eventuell Daten aussortieren bzw. weiterführend verwalten, kann man sich über einen PC am TS-109 einloggen und erhält direkten Zugriff auf angeschlossene Speichermedien, erscheinend als einfache Verzeichnisse mit gewohnter Bedienbarkeit.

Benchmarks: FTP, USB

Natürlich haben wir uns auch für den Datendurchsatz am System interessiert. Zu diesem Zweck haben wir mithilfe eines GbE-Crossover-Kabels den TS-109 mit einem unserer Testsysteme verbunden und den Durchsatz mit FileZilla (FTP) gemessen. Außerdem ermittelten wir durch eine Stoppuhr die Lese- und Schreibdatenraten der USB-Ports. Folgend die Ergebnisse.

Ethernet-Durchsatz (FTP)
Lesen
29,6
Schreiben
18,2
Angaben in MB/sec (mehr ist besser)

USB-Durchsatz (externe HDD)
Lesen
6,2
Schreiben
5,3
Angaben in MB/sec (mehr ist besser)

Stromverbrauch

In Sachen Leistungsaufnahme haben wir insgesamt drei verschiedene Modi des TS-109 betrachtet: Standby, Idle und Last. Unter Last haben wir über das Netzwerk je eine große Datei auf den Server geschrieben und von ihm gelesen, eine Endlosschleife im Webserver produziert und einen USB-Copy-Vorgang durchgeführt. Der Standby (QNAP nennt diesen auch Power-Saving Mode) kann variabel eingestellt werden, aktivierte sich in unserem Fall nach einer halben Stunde Idlebetrieb und schaltet unter anderem die Festplatte ab um Strom zu sparen. Wesentlich mehr Leistung fließt beim Booten durch den Server, da hier etwa 25 Watt aufgenommen werden.

Leistungsaufnahme
Last
13,0
Idle
12,0
Standby
6,0
Angaben in Watt (weniger ist besser)


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