Sapphire EDGE vs. ZOTAC ZBOX nano


Erschienen: 09.12.2011, Autor: Heinrich Rabe

Größenvergleich: EDGE HD2 vs. ZBOX nano.

Verarbeitung / Ergonomie

Dünn wie ein Buch (19,3 x 14,8 x 2,2 cm) und 530 g leicht, so kommt die zweite Generation der EDGE HD daher. Durch die geringen Maße lässt es sich gut an einem freien Platz im Schrank unterbringen und würde auch im Bücherregal auf den ersten Blick kaum auffallen. Eine zweite Installationsmöglichkeit bietet die beiliegende VESA-Halterung, womit die EDGE HD2 hinter den Flachbildschirm montiert werden kann und so gar nicht mehr auszumachen ist. Der traditionell benötigte Platz für den PC entfällt somit vollständig und es bleibt mehr Freiraum auf dem Schreibtisch. Angeschlossen wird der Bildschirm wahlweise über VGA oder HDMI. Beide Schnittstellen sind, wie die meisten anderen, an der Rückseite des Gerätes angebracht. Hier befindet sich auch jeweils eine 3,5 mm Buchse für den Audioeingang sowie Audioausgang und die RJ45-Buchse des Gigabit-Ethernets. Zwei der insgesamt vier USB-2.0-Schnittstellen sind von vorne erreichbar, man braucht also nicht erst hinten an das Gerät heran um z.B. schnell einen USB-Speicher anzuschließen.

An der Front sind zwei USB-Anschlüsse zugänglich.

Das Öffnen der Verkleidung erfordert etwas Geduld, danach aber lassen sich die Komponenten bei Bedarf einfach und ohne viele Handgriffe auswechseln. Für den Arbeitsspeicher steht ein DIMM-Slot bereit, der bei unserem Exemplar mit einem 2 GB DDR3-Riegel bestückt war. Als Datenspeicher dient eine 320 GB SATA-Festplatte von Samsung (SpinPoint M7), mit ihren 5400 U/min trägt sie dazu bei die Lautstärke gering zu halten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Mainboards hat man bei abgenommener Verkleidung Zugang zum WLAN-Modul. Die Antenne des eingesetzten AzureWave 802.11 b/g/n USB-Moduls wird nicht nach außen geführt sondern im Gehäuse verlegt.

Alle weiteren Ports sind auf der Rückseite untergebracht.

Für Office-Anwendungen und das Surfen auf Flash beladen Webseiten, wie zum Beispiel Videoportalen, bietet der Atom D525 mit 1,80 GHz zusammen mit dem Nvidia ION2 genug Leistung in allen Lebenslagen. Auch das eine oder andere ältere Spiel lässt sich darauf spielen, neuere Titel haben wegen ihrer wesentlich höheren Anforderungen dort nichts verloren, denn dafür ist der auf Energieeffizienz und geringe Geräuschentwicklung ausgelegter Mini-PC auch nicht vorgesehen. Dank des vorab installierten Windows 7 Ultimate Betriebssystems, lässt sich sofort mit der EDGE HD2 arbeiten. Aber auch eine Neuinstallation des Betriebssystems, per externem optischen Laufwerk oder USB-Stick, ist problemlos möglich.

Aufgeräumt: Der Sapphire EDGE HD2 unter die Haube gesehen.


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