Hynix schreibt schwarze Zahlen


Erschienen: 15.04.2002, 06:30 Uhr, Quelle: Heise, Autor: Michael Wendt

Nachdem die Verhandlungen zwischen Hynix und Micron in´s Stocken geraten sind (wir berichteten), scheint sich jetzt das Blatt zugunsten von Hynix zu wenden. Das Unternehmen teilte mit, das es im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 869 Milliarden Won(747 Millionen Euro) Gewinn gemacht habe, was ca. 34% mehr Umsatz als im vorherigen Quartal bedeutet. Hynix selber macht dabei einen Reingewinn von 3 Milliarden Won (2,5 Millionen Euro).
Der Gewinn ist nur möglich, da 128MBit DRAM jetzt 5 Dollar pro stück kosten und nicht wie voriges Quartal 1 Dollar pro stück am Spotmarkt.
Langsam aber sicher kommt Hynix wieder in die Schwarzen Zahlen, wogegen Hynix voriges jahr einen Nettoverlust von 5,07 Billionen Won (4,4 Milliarden Euro) hatte, was einen Gewinneinbruch von 55% bedeutet.
Hynix hat auch das Project "BlueChip" abgeschlossen, um auch weiterhin Konkurrenzfähig zu bleiben bei den harten Speicherpreisen auf dem Markt. Mit dem Project "BlueChip", hat Hynix eine Technologie entworfen, die es ermöglicht, dünnere Leiterbahnen verarbeiten zu können, was sich in niedrigen Herstellungskosten wiederspiegelt.
Weiterhin will Hynix "PrimeChips" im 0,13µ (Mikron) als auch "GoldenChips" im 0,11µ Verfahren herstellen.
Hynix erhofft sich jetzt aber durch den Gewinnbericht, das sich dies positiv auf die Verhandlungen mit Micron auswirkt.

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