Der Computer als Sportgerät


Erschienen: 07.06.2004, 06:30 Uhr, Quelle: E-Mail, Autor: Patrick von Brunn

Im November 2004 startet an der Donau-Universität Krems (Zentrum für Bildung und Medien) der neuartige Universitätslehrgang "Professional MSc E-Sport and Competitive Computer Gaming". Diese viersemestrige akademische Ausbildung richtet sich an alle, die im Bereich E-Sport und Computerspiele tätig sind, also Computer-Spieler, Manager von Pro-Gaming Clans, Veranstalter, Journalisten und Manager von Computer-Firmen und Spiele-Hersteller sowie Marketingmanager und Telekom-Erzeuger. Der international ausgerichtete Lehrgang wird in englischer Sprache in 3-wöchigen Intensivmodulen geblockt abgehalten.

Wettkampfmäßiges Spielen von Computer- und Videogames, betrieben als Einzel- oder Mannschaftssport, wird heute unter dem Begriff E-Sport zusammengefasst. E-Sport ist vor allem in den USA und Korea populär und wurde nicht zuletzt von der 1997 gegründeten Cyberathlete Professional League (CPL) als ernst zu nehmender Wirtschaftszweig mit großem Potenzial entwickelt. Allein in Deutschland gehen hier nahezu 1,5 Mio. organisierte Spieler in ca. 40.000 Clans einer regelmäßigen Freizeitbeschäftigung nach, die von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird.

Mit insgesamt vier inhaltlichen Schwerpunkten wird sich der Universitätslehrgang "E-Sport and Competitive Computer Gaming" auseinandersetzen: Im Themenbereich "Computer Game Studies" beschäftigen sich die Vortragenden und Studenten mit Auswirkung von Computerspielen auf die Gesellschaft. Dazu wird der internationale Experte Prof. Espen Aarseth (Direktor des "Center for Computergames Research" an der IT-Universität Kopenhagen) seine akutellen Studienergebnisse vortragen.

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