Jahr 2007: Das Ende der eMail?


Erschienen: 12.11.2004, 06:30 Uhr, Quelle: Pressetext, Autor: Christoph Buhtz

40 Prozent aller weltweit versendeten Spam-eMails stammen von so genannten "Zombie-PCs". Das bedeutet, dass Hacker immer mehr Rechner kapern, um sie als Spam-Maschinen zu nutzen. "Das Trio-Infernal, also die Kooperation von Hackern, Virenschreibern und Spammern, macht Spam in letzter Zeit aber nicht nur lästig, sondern auch gefährlich", erklärte Pino v . Kienlin, Sophos Managing Director für Deutschland und Österreich heute, auf dem Antispam-Day des britischen Sicherheitsspezialisten Sophos in Wien.

Eine Untersuchung von Sophos unter 1.000 Computernutzern ergab, dass 13 Prozent aller Angestellten und Arbeitgeber es nicht als ihre Pflicht sehen, elektronische Posteingangsboxen von anzüglichen Spam-eMails freizuhalten. "Das bedeutet, dass zusätzliche Speicherressourcen für ungelesene und abgelegte Junk-eMails immer höhere Kosten verursachen", kommentierte Stefan Bichler vom deutschen Distributions-unternehmen Infinigate. "Ganz abgesehen von den Kosten, die entstehen, weil Mitarbeiter durch das Aussortieren von Spam wichtige Arbeitszeit verschwenden und nicht betriebswichtigen Tätigkeiten nachgehen können", so Bichler.

"Derzeit ist jede zweite eMail, die weltweit empfangen wird, Müll", sagte Sophos Teamleader Pre Sales Engineering Jörg Lott. "Wir gehen davon aus, dass der Spam-Anteil in der elektronischen Post, bis zum Jahr 2007, 70 bis 80 Prozent betragen wird", so Lott. Wichtige Kommunikationswege werden dadurch mit Datenmüll verstopft und, wenn wir nichts dagegen tun, früher oder später komplett lahm gelegt, prognostizierte der Experten von Sophos.

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