Weniger Plagegeister: Viren gehen zurück


Erschienen: 02.11.2004, 06:30 Uhr, Quelle: Pressetext, Autor: Christoph Buhtz

Die Virenplage geht zurück. Dies zumindest lässt sich aus den heute vom britischen Sicherheitsspezialisten Sophos veröffentlichten Virencharts für den Monat Oktober herauslesen. Demnach waren im abgelaufenen Monat 4,6 Prozent aller elektronischen Nachrichten virenverseucht. Damit ist die Menge an verseuchtem eMail-Verkehr gegenüber den unmittelbaren Vormonaten signifikant zurückgegangen, berichtet Sophos.

Im Juli sind nach den Erhebungen der Briten noch neun Prozent aller eMails mit Schadprogrammen infiziert gewesen. Im Oktober hat Sophos nach eigenen Angaben insgesamt 1.131 neue Viren entdeckt. In der Hitliste der am meisten verbreiteten Schädlinge hat sich nichts Wesentliches getan. Es dominieren die alten Bekannten. "Mit gerade einmal einem einzigen Neueinsteiger und kaum Bewegung auf den mittleren Plätzen bleibt der Bann von Zafi-B und Netsky-P auch in diesem Monat weiterhin ungebrochen", sagte Carole Theriault von Sophos. Die beiden Viren seien so stark etabliert, dass jüngere Viren dagegen nicht ankämen.

Bei den Hoaxes, den via eMail verbreiteten Falschmeldungen, steht nach wie vor der so genannte Hotmail-Hoax an der Spitze. Dieser gibt vor, eine Administratoren-eMail von Hotmail zu sein und bittet die User, die Nachricht an weitere Hotmail-Nutzer weiterzuleiten. Wie hartnäckig sich der Hotmail-Hoax hält, beweist ein Blick in die Vergangenheit: Seit Oktober des vergangenen Jahres stand die eMail-Ente praktisch dauernd an der Spitze und ist nur einmal auf Platz zwei abgerutscht.

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