2005: Intels Vanderpool kommt ein Jahr früher


Erschienen: 21.01.2005, 14:00 Uhr, Quelle: E-Mail, Autor: Patrick von Brunn

Intel forciert unter dem Codenamen Vanderpool seine industrieweiten Anstrengungen, die Virtualisierungsfähigkeit Intel basierender Clients und Server zu optimieren. Virtualisierung ermöglicht einer Plattform, eine Vielzahl an Betriebssystemen und Applikationen in unabhängigen Partitionen oder Containern zu betreiben. Ein einzelnes Computersystem kann somit als eine Reihe virtueller Systeme fungieren. Die Vanderpool Technologie verbessert künftige Virtualisierungslösungen.

Neben der Vanderpool Technologie arbeitet Intel an der La Grande Technologie für mehr Sicherheit und der Active Management Technologie für verbessertes System-Management. Die Spezifikationen der Vanderpool Technologie sind im Internet abrufbar.

Intel plant, die Vanderpool Technologie nicht nur in Itanium basierte Plattformen in diesem Jahr zu integrieren, sondern diese auch in die neuen Desktop CPUs und Chipsätze für 2005 einzufügen – ein Jahr früher als ursprünglich vorgesehen. In Zusammenarbeit mit Softwareherstellern hat Intel die Technik weiterentwickelt und eine frühere Einführung ermöglicht. Es wird erwartet, dass die EAS und Intels Anstrengungen, zusammen mit den Softwareherstellern verbesserte Virtualisierungslösungen zu entwickeln, zu ersten Systemen mit Vanderpool Technologie später in diesem Jahr führen und breitere Verfügbarkeit in 2006 eintritt.

Mit der Verwendung von Vanderpool in Unternehmen sind Firmen in der Lage, einen Teil eines verwalteten PCs zu isolieren um System Upgrades und Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen, ohne den Endanwender dafür in seiner Arbeit zu unterbrechen. Heimanwender können mit dieser Technik zukünftig virtuelle Partitionen einrichten und so verschiedene Anwender eines PCs sauber trennen, beziehungsweise eigene Ressourcen für unterschiedliche Anwendungen zuweisen.

Weitere Details zu Vanderpool werden auf dem Intel Developer Forum von 1. bis 3. März 2005 in San Francisco bekannt gegeben.

« Vorherige News Nächste News »
Weitere Meldungen

Kommentare (6)Zum Thread »

1) Blaubierhund (21.01.2005, 14:13 Uhr)
na auf La Grande freu ich mich ganz besonders.

Intel ist schon ein spielverderber. anstatt sich zu verspäten wie jeder anständige hersteller kommen die sogar ein jahr zu früh. wenn der markt ne frau wäre würde intel jetzt ausgelacht werden...
2) Swifty (21.01.2005, 14:16 Uhr)
Zitat:
Original von Blaubierhund
Anstatt sich zu verspäten wie jeder anständige hersteller kommen die sogar ein jahr zu früh. wenn der markt ne frau wäre würde intel jetzt ausgelacht werden...

lol

3) Babe (21.01.2005, 14:21 Uhr)
interessantes Beispiel Augenzwinkern
4) Gast (21.01.2005, 17:23 Uhr)
wer braucht sowas ?
Wie geht das überhaupt, wird der Ram dann auch aufgeteilt und die 2 Systeme sind
2 unterschiedliche Threads.
Mag sein, dass einige wenige Entwickler von so was profitieren, ich selbst bin auch
Softwareentwickler und so was brauch ich nicht.
Vieleicht was für Server oder so aber nix für den Ottonormal-verbraucher.
5) Gast (22.02.2005, 22:13 Uhr)
Zitat:
Original von Gast
Wie geht das überhaupt, wird der Ram dann auch aufgeteilt und die 2 Systeme sind
2 unterschiedliche Threads.


Sieh Dir einfach die Spezifikation an; den Link findest Du im Artikel am Ende des zweiten Absatzes.

Zitat:
Original von Gast
Mag sein, dass einige wenige Entwickler von so was profitieren, ich selbst bin auch
Softwareentwickler und so was brauch ich nicht.


Entwickler ist nicht gleich Entwickler. Ich warte schon seit einem Jahr auf diese Technologie. Sie wird Produkte wie VMWare oder Virtual PC erheblich verbessern oder sogar ganz ablösen. Auch das freie Projekt Xen (Klick!) hat schon Support für VT implementiert und kann somit zukünftig u.a. auch Windows als Gast-System unterstützen.

Bisher musste die Virtualisierung des x86-Prozessors mühsam in Software geschehen, was mit erheblichem Aufwand einhergeht. VMWare und VPC machen das so. Xen funktioniert da etwas anders, daher muss für Xen auch das Gast-OS angepasst werden.

Stephan Wolf
Microsoft MVP - Windows DDK
Besuchen Sie meine Startseite bei Microsoft:
Klick!
6) Babe (23.02.2005, 02:17 Uhr)
Klick! ...ganz nette Ansätze für Lösungen über diverse Mittelwege gab es ja schon von verschiedenen Herstellern, wie zum Beispiel der Barebone von Jetway, der ähnlich arbeitet - wirklich durchgesetzt hat sich das ganze aber nie...
Kommentar abgeben 


Sicherheitsabfrage
Bitte übertragen Sie den Code in das Eingabefeld!