Google-Rivalen holen bei Beliebtheit auf


Erschienen: 14.01.2005, 17:00 Uhr, Quelle: Pressetext, Autor: Christoph Buhtz

Google gilt zwar nach wie vor als beliebtester Suchdienst, unter den Usern holen aber andere Anbieter wie Yahoo und Microsoft mit ihren Suchdiensten stark auf. Wie eine Untersuchung der kalifornischen Internet-Monitoring-Firma Keynote Systems ergeben hat, konnten Microsoft und Yahoo bei der Kundenzufriedenheit den Abstand zu Google verringern, berichtet das Wall Street Journal (WSJ).

Keynote Systems hat für seine Studie insgesamt 2.000 User befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Verbesserungen in den Angeboten von Yahoo und Co. bei den Konsumenten Wirkung zeigen, kommentieren Branchenbeobachter die Ergebnisse, schreibt das WSJ. "Es ist noch immer kein Kopf an Kopf Rennen, aber der Abstand wird kleiner", sagte Danny Sullivan, Herausgeber von Search Engine Watch die Ergebnisse.

Yahoo konnte bei der allgemeinen Zufriedenheit der User über die Suchresultate gegenüber dem Frühjahr um satte acht Prozentpunkte auf 86 Prozent zulegen. 81 Prozent der Yahoo-User (plus neun Prozentpunkte) und 61 Prozent der MSN-User (plus sechs Prozentpunkte) gaben an, sie würden die jeweilige Suchseite auch in der Zukunft verwenden. Google führt in dieser Kategorie noch immer mit einer Zustimmung von 92 Prozent, minus ein Prozentpunkt gegenüber dem Frühjahr 2004.

Eine Steigerung in der Konsumentenzufriedenheit in dem Ausmaß, wie es Yahoo und Microsoft gezeigt hätten, sei extrem schwierig, sagte Keynote-Managerin Bonny Brown. Yahoo habe hier vor allem mit seinen Angeboten zur lokalen Suche punkten können, während Microsoft sein Rating mit der stärkeren Trennung von Werbung und Suchresultaten verbessern konnte. Neben Yahoo und MSN konnte auch Ask Jeeves in der Beliebtheitsskala stark zulegen. In einer Kategorie fiel Google sogar hinter die Konkurrenz zurück. Bei komplexen Suchabfragen (etwa: die Todesrate in einer bestimmten demographischen Gruppe) gaben die befragten User Yahoo und MSN mit 57 bzw. 56 Prozent den Vorzug gegenüber Google, das hier auf eine Akzeptanz von 48 Prozent kam.

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