Intel Prescott: EM64T per Bios aktivieren?


Erschienen: 09.01.2005, 17:00 Uhr, Quelle: ComputerBase, Autor: Patrick von Brunn

Wie den Kollegen von OC WorkBench zu Ohren gekommen ist, lässt sich die 64 Bit Erweiterung kommender Intel Pentium Prozessoren nun auch schon bei aktuellen Prescott-Modellen aktivieren. Extended Memory 64 Technology (EM64T) soll dabei angeblich mittels Bios funktionstüchtig gemacht werden. Momentan befindet sich das spezielle Bios noch im Alpha-Stadium.

Welche Tricks die Ingeneure von Entwickler Intel beim Prescott angewandt haben, um EM64T zu deaktivieren, ist leider nicht bekannt. Doch wissen wir aus der Vergangenheit, dass man dies bei Hyper-Threading ebenfalls erfolgreich durchgeführt hat, da HT schon lange vor der offiziellen Markteinführung in den Pentium 4 integriert wurde. Wir verfolgen auf jeden Fall die Entwicklung des EM64T-Bios mit Spannung und hoffen auf einen Beta- oder gar Final-Status innerhalb eines absehbaren Zeitraumes.

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Kommentare (8)Zum Thread »

1) Softwarekiller (09.01.2005, 17:06 Uhr)
Nunja, wir wissen aber auch, dass man HT nicht aktivieren konnte, da man es scheinbar für klüger gehalten hat den Leuten neue CPUs zu verkaufen, daher wer weiß ob das nich doch nur geplänkel ist.
2) Gast (09.01.2005, 17:20 Uhr)
Zitat:
Original von Softwarekiller
Nunja, wir wissen aber auch, dass man HT nicht aktivieren konnte, da man es scheinbar für klüger gehalten hat den Leuten neue CPUs zu verkaufen, daher wer weiß ob das nich doch nur geplänkel ist.

das neue bios wird sicherlich auch nicht intel freistellen, wäre ja doof!

damals hat man es als außenstehender nicht geschafft, und intel hat natürlich keinerlei hilfestellung gegeben - logisch. ob es überhaupt per software möglich ist wage ich zu bezweifeln, da die hardware-methode doch sicherer wäre für intel.
3) Philip (09.01.2005, 19:44 Uhr)
Da bin ich mal gespannt... Falls es technisch möglich sein sollte, werde ich es sicherlich mal ausprobieren - aber wirklich nur wenn es einigermaßen zuverlässig läuft Zunge raus Naja wir warten es mal ab Zunge raus
4) Babe (09.01.2005, 23:10 Uhr)
Bisher fehlt auch noch ein finales 64 Bit Betriebssystem, abgesehen von Linux.
5) Gast (09.01.2005, 23:51 Uhr)
Zitat:
Original von Babe
bei der fertigung missratene Prescott Kerne für Pentium 4 Prozessoren entsprechend in der Hardware beschränken


Ein Gerücht aus dem letzten Jahrtausend.
Da ist kaum was mißraten, Intel macht einfach absichtlich dadurch seine Modellpolitik.
Etwa 2/3 bis 3/4 aller Prescott-DIEs werden so von Intel zu Celeronen gemacht, weil eben die Welt nicht soviele P4 abnimmt.
6) Gast (10.01.2005, 18:35 Uhr)
Dies wird leider nie funktionieren und wer auch immer da behauptet das geschaft zu haben ist nur ein Wichtigmacher,Narzist,mediengeiler PC-Frustrator oder dergleichen, die Aufmachung des entsprechenden Forum-Threads spricht ja schon mal eher in die Richtung. EM64T ist zwar physikalisch schon in der 5XXer-Prescott-Serie vorhanden aber ebenso nicht aktivierbar weil intern, also in den Leiterbahnen gesperrt.So gibt es laut Spezifikationsblättern ( Klick! ) logischerweise auch keinen CPU-Pin der als Switch da etwas daran ändern könnte - auch das BIOS nichts daran ändern kann.Das ist ähnlich wie bei den Grafikarten der berühmte Pipeline-Mode 12@16 bei der RadeonX800pro@XT - das freischalten (per BIOS-Flash) funktioniert hier ebenfalls nur bei Modellen mit VIVO (TV-In/Out) weil hier (ebenfalls physikalisch) die GPU eine Leiterbahnbrücke anders hat.Ein BIOS-Udpate nutzt hier dann ebenfalls nicht wenn das nicht erstmal gegeben ist.Und überhaupt : Intel ist doch nicht so blöd so etwas ungenügend abzusperren, schliesslich soll ja offiziell nur die aktuell-kommende 6XX-Prescott-Serie 64Bit haben.

mfg

DjDino
7) Gast (10.01.2005, 18:55 Uhr)
Zitat von Gast : Nun, auf jeden Fall ist die EM64T in allen Prescott-Kernen voll funktionsfähig, wie der P4-F ja zeigt. Das BIOS auf Workstation-Mainboards dürfte eben den nötigen Micro-Code (nach Abfrage der CPU-ID) übertragen und fertig ist die Sache.

Das trifft hier nicht zu.Microcode-Udpates (einfach ausgedrückt : flashen der CPU) dienen vielmehr Fehler des Prozessors elegant auszubessern, was im sonst fest verdrahteten internen Betriebsprogramm b.z.w. dynamische Register der CPU nicht möglich ist.Wie im letzteren schon herauszulessen also in diesem Fall nicht möglich da ne verdrahtete Sache.

mfg

DjDino
8) Gast (10.01.2005, 20:42 Uhr)
bitte weiter drüber berichten, obs geklappt hat oder nicht
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