AMD liefert Prozessoren mit reduziertem Bleianteil aus


Erschienen: 21.07.2005, 13:00 Uhr, Quelle: E-Mail, Autor: Patrick von Brunn

AMD hat weltweit mit der Auslieferung von Prozessoren und Chipsätzen mit reduziertem Bleianteil begonnen. Entwickler AMD erfüllt damit bereits heute die RoHS-Richtlinie (Reduction of Hazardous Substance) der Europäischen Kommission, die ab 1. Juli 2006 bestimmte gefährliche Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten verbietet. Produkte, die die RoHS-Richtlinie erfüllen, bietet AMD seit Anfang Juli an. Dazu gehören Opteron, Athlon 64, Athlon 64 X2, Athlon 64 FX und die Turion 64 Modelle sowie die Prozessorfamilie Sempron. Bereits lieferbar sind mehrere RoHS-kompatible Chipsätze wie AMD-8111, AMD-8131, AMD-8132 und AMD-8151.

"Wir fühlen uns bereits seit langer Zeit verpflichtet, umweltfreundliche Materialien zu verwenden," so Dirk Meyer, President and Chief Operating Officer von AMDs Microprocessor Solutions Sector. "Deshalb entwickeln wir kontinuierlich effiziente technische Lösungen, die den Bleianteil in Produkten reduzieren und die RoHS-Richtlinie erfüllen ohne andere Leistungsmerkmale zu beeinträchtigen."

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Kommentare (8)Zum Thread »

1) Gast (21.07.2005, 13:31 Uhr)
Das dankt die Umwelt und der Kunde.
2) Softwarekiller (21.07.2005, 14:49 Uhr)
Ich frag mich zu was Blei in Halbleiterprodukten Verwendung findet.
3) ventu (21.07.2005, 15:29 Uhr)
Die brauchen das Zeug zum Löten ... deshalb auch nur geringerer Anteil, und net gar kein Blei
4) Gast (21.07.2005, 17:55 Uhr)
Das ist mal wieder eine typische EU-Schwachsinnsregelung.
Mein ehemaliger Werkstoffkunde-Professor arbeitet schon mehrere Jahre an der Schwierigkeit, den Bleianteil im Lötzinn zu reduzieren. Hat aber den Nachteil, daß durch weniger Blei die Löttemperatur höher sein muß und deshalb die Halbleiter zu heiß werden können.
Elektronikgeräte können recycled werden. Und kein Mensch fragt danach, wie viel Blei die Jäger jedes Jahr in den Wäldern verballern. Die sammeln ihre Kugeln nicht mehr auf...
5) Gast (21.07.2005, 17:56 Uhr)
dürft jetzt wohl bei 0,1 % oder noch niedriger liegen. Hab von vielen Betrieben gehört, die deswegen neue Maschinen anschaffen mussten. Grad für Schwellbäder und so Zeugs, aber für die Umwelt ist das schon wichtig. Würd mich mal interessieren, wie das für Geräte aus Asien aussieht. Müssen die auch auf die Umweltbestimmungen achten und/oder dürfen die das dann in der EU nemme verkaufe.
6) Gast (21.07.2005, 20:10 Uhr)
Ah, alle Geräte, die in der EU ab 2006 verkauft werden sollen, müssen mit minimalstem Bleianteil daherkommen.
7) vectrafan (22.07.2005, 14:48 Uhr)
@4
da kannste dich wenn dann bei den amis bedanken, weil die luftwaffe feuert soweit ich weis in deutschland nicht mit scharfer muni (machen dass in kanada und mexiko glaube ich). die amis dagegen machen des überäll wos ihnen grad spaßmacht
8) Gast (23.07.2005, 21:51 Uhr)
bla, bla, bla

Is doch ganz normal, dass die Umwelt mit der Zeit immer weiter entlastet wird. Was die Amis machen, is toll, Uran angereichte Munition hat extreme Durschlagskraft. Hat hiermit aber nix zutun. Die verschiffen ihren Elektroschrott ja auch nach Asien.
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