Dank legaler Downloaddienste: Umsatzplus bei MP3-Playern


Erschienen: 19.07.2005, 10:00 Uhr, Quelle: Pressetext, Autor: Patrick von Brunn

Die Zahl der in Deutschland verkauften MP3-Player ist 2004 im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 4,6 Mio. Stück gestiegen. Dies berichtete der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Der Umsatz kletterte vergangenes Jahr um 45 Prozent auf 434 Mio. Euro.

Die derzeit am Markt erhältlichen MP3-Player reichen von kleinen portablen USB-Sticks bis zu Festplattengeräten, die Tausende von Songs speichern können. "Damit eignen sie sich sowohl für den mobilen Einsatz sowie als zusätzliches Modul für die heimische HiFi-Anlage", meint BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Der MP3-Player sei die ideale Schnittstelle zwischen der Welt des Computers und der Unterhaltungsindustrie.

Ein weiterer wichtiger Grund für das Absatzplus sei die steigende Beliebtheit legaler Download-Dienste. Nach Einschätzung der BITKOM wird sich der Umsatz mit Downloads aus dem Internet im laufenden Jahr fast verfünffachen. Das bedeutet für Deutschland ein Potential von 31 Mio. Euro. Im Jahr 2008 soll der Anteil des Downloadvolumens mit 420 Mio. Euro ein Fünftel des gesamtdeutschen Musikmarktes betragen, teilte die BITKOM mit.

« Vorherige News Nächste News »
Weitere Meldungen

Kommentare (3)Zum Thread »

1) Babe (20.07.2005, 13:34 Uhr)
tja und wenn man da an iTunes denkt, kann man das Gejammer wirklich nicht verstehen...
2) Gast (20.07.2005, 13:56 Uhr)
naja, an den mp3-playern verdient die MI ja nix - und durch die downloaddienste im internet verliert die MI auch gehörig an marktmacht, weil jetzt hardware-hersteller (apple) und mobilfunkanbieter (t-mobile) plötzlich den ton angeben - auch wenn die downloadanbieter letzendlich auch nur songs der MI verkaufen bestimmen sie doch die konditionen - was der MI überhaupt nicht passt...
3) Gast (20.07.2005, 14:20 Uhr)
aber die MI bekommt massig Lizenzgebühren für die Songs die heruntergeladen werden. Und würde sich das nicht lohnen, würden sie es auch nicht machen.
Kommentar abgeben 


Sicherheitsabfrage
Bitte übertragen Sie den Code in das Eingabefeld!