AMD Quad-Core Opteron in 65 nm bereits im Q1 2006?


Erschienen: 08.06.2005, 19:00 Uhr, Quelle: The Inquirer, Autor: Patrick von Brunn

Wie die Kollegen von The Inquirer auf der Computex 2005 erfahren haben wollen, wird AMD bereits im kommenden ersten Quartal des Jahres 2006 Opteron Prozessoren mit vier Kernen ausliefern. Dies bedeutet auch, dass man mit der Entwicklung des 65 nm Fertigungsprozess im Zeitplan liegt. Man kann davon ausgehen, dass AMDs Opteron mit vier Kernen auf 65 nm breiten Transistor-Gates basiert, da ansonsten die Chipfläche enorme Größen annehmen würde und die Kosten pro CPU sehr hoch wären. Sollte der 65 nm Prozessor tatsächlich bereits in einem halben Jahr die gewünschten Erfolge erzielen, wäre ein Release des 65 nm Quad-Core Opteron denkbar, in 90 nm aber auf keinen Fall!

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Kommentare (10)Zum Thread »

1) Gast (08.06.2005, 22:14 Uhr)
wenn es amd gelingen sollte wird der servermark neu aufgeteilt. ich würd mich aber schon über nen x2 in 65nm freuen.
2) Yidaki (09.06.2005, 00:05 Uhr)
Zitat:
Original von Gast
wenn es amd gelingen sollte wird der servermark neu aufgeteilt. ich würd mich aber schon über nen x2 in 65nm freuen.


ich glaube das wird noch eine weile dauern...

Yidaki
3) Gast (09.06.2005, 00:07 Uhr)
Darf ich mich mal räuspern? Is es net so, das Intel auch mit 65nm kommt und nach ersten Erkenntnissen sollen dort äußerst geringe Leckströme vorhanden sein, net so wie bei 90 nm. Also mal nicht zu zügig AMD loben. Mit den neuen Prozzis und kleinerer Fertigung werden die Karten neu gemischt, auch wenn ich AMD (letzten drei Prozzis bei mir warn von IHNEN) nichts schlechtes Wünschen will.
4) softwarekiller (09.06.2005, 02:59 Uhr)
3Dfx lässt grüßen....
5) Gast (09.06.2005, 10:30 Uhr)
Ich find das gar net so schlecht, mein nächster CPU wird einer mit Quad(+x)-Core sein. Einfach deshalb, weil man mehr Anwendungen parallel laufen lassen kann. Ich denk grad das Starten des PC wird dadurch beschleunigt werden. Bei mir werden beim Start zwischenzeitlich knapp 20 Prozesse gestartet, was man sogar mit nem Athlon 64 3200+ merkt. Also los, haut ruhig mehr Kerne rein.

In meinen Augen steht der Sinn von Mehrkernprozessoren derzeit in einem anderen Verhältniss, als bei Grakas. Dort geht es um mehr Frames, bei CPUs geht es darum möglichste viele Anwendungen gleichzeitig genügend Rechenzeit zur Verfügung zu stellen, zumindest solang, bis genügend Software vorhanden ist, die Multicore fähig ist.
6) Gast (09.06.2005, 15:44 Uhr)
Wir sind doch grad mal bei 90nm und bis die dann bei 45nm sind ist da schon noch einiges drin in der Taktschraube.
7) Gast (09.06.2005, 16:19 Uhr)
Intel hat sehr gut gezeigt, wie schnell man an seine Grenzen stößt..

@3 AMD hat bessere Fertigungstechniken und auch bessere Chips (vom Ausgangsmaterial) als Intel..
Zudem arbeitet AMD auch mit IBM zusammen, um noch effizienter zu forschen und zu produzieren.

Dual Core find ich keine schlechte Idee.. Irgendwann wird sich auch der Software Markt darauf eingestellt haben..
Bei Spielen wird sich das bestimmt auch auszahlen, wenn man eine 2. CPU in die Berechnungen mit einbindet..
Ist aber die Frage, ob sowas derzeit in Entwicklung ist oder sogar schon verfügbar..
Bekannt ist mir noch nix..
8) Gast (11.06.2005, 14:47 Uhr)
Gast 6 hat schon recht, die Taktratenformel geht nicht mehr, da man mit der Größe Strom an physikalische Grenzen stößt. Es ist daher nicht mehr einiges drinne. Ein Fertigungsprozess von 45nm wäre auf Röntgenstrahlungsniveau, damit enstehen katalystische Verwirbelungen und es beginnen quantenmechanische Prozesse sich auf die Leiterbahnen auszuwirken.

Ein Stromfluss, meint also eine gewisse Anzahl bewegter Elektronen pro Zeiteinheit durch eine Leiterbahn der Größe x im klassischen Sinne ist nich mehr möglich.

Bis 2010 müssen die Chipproduzenten ihre Forschungszentren zu Ergebnissen zwingen, sonst ist ein Ende des IT-Hypes absehbar.

Möglichkeiten wären zum Beispiel, der 3-Dimensionale Chipbau, oder biomechanische Chiparchitekturen. Oder, was bis 2010 sicherlich noch nicht gelingt, die Nutzung von Quanteneffekten.

Beim sogenannten Quantencomputer existieren nicht mehr nur die Informationen 1 und 0, sondern es existieren durch die Potenzen eine Vielzahl von möglichen Informationsträgern: 1, 1, 1 usw.

Wenn der Quantencomputer in den nächsten 20 Jahren perfektioniert wird, dann wäre natürlich eine neue Dimension des Computerzeitalters erreicht. Und es ginge nicht mehr um ein paar Gigabits, welche pro Sekunde verarbeitet werden können, sondern um Informationsverarbeitung in der Größenordnung Terra, ähnlich wie beim menschlichen Gehirn.

... das war jetzt weit abgeschweift, aber die 2D-Chiparchitektur und Leiterbahntechnik stößt noch in diesem Jahrzehnt an ihre Grenzen!
9) Gast (11.06.2005, 18:49 Uhr)
@9 wow, haste dazu nen Link?? Klingt unheimlich interessant, das über Quantencomputer, katalystische Verwirbelungen, 3-dimensionale Chipaufbauten ..... .
Wenn du das nochmal liest, bitte ein paar links posten.

Thx
10) Gast (11.06.2005, 23:52 Uhr)
Gast 9 nochmal. Also zum Quantencomputer kann ich auf alle Fälle ein paar aktuelle Links rausrücken. Das ist die Richtung in die mein Studium läuft *g*

Klick! - ein PDF, welches vieles erklärt.

Klick! - ein paar Infos

Klick! - mitaufgebaut

Klick! - Nano

Klick! - Nano - berichtet öfters von den Projektstadien

Klick! ~der/Vorlesungen/readings.html - hier gibt es zu einigen erklärungen eine kleine Linksammlung, weiter nach unten scrollen

Klick! - noch mal ein paar Infos.



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