Symantec: Firefox Browser unsicherer als Internet Explorer


Erschienen: 23.03.2005, 17:00 Uhr, Quelle: Pressetext, Autor: Christoph Buhtz

Auch mit steigender Popularität wird der Open-Source-Browser Firefox wesentlich sicherer bleiben als seine Konkurrenzprodukte aus dem Hause Microsoft. Mit dieser Versicherung trat Mozilla-Präsidentin Mitchelle Baker einem Bericht des US-Sicherheitsanbieters Symantec entgegen. Symantec will, heißt es im aktuellen Sicherheitsreport des Unternehmens, bei Firefox mehr Sicherheitslücken gefunden haben als beim Markt beherrschenden Internet Explorer.

"Nichts ist perfekt", sagte Baker bei einer Diskussion. "Aber Firefox weist noch immer nicht so viele Lücken auf wie der Internet Explorer und die steigende Popularität des Browsers wird darin nichts ändern. Es gibt die Anschauung, dass der steigende Marktanteil alleine für mehr Schwachstellen sorgt, aber diese Anschauung kann rational nicht begründet werden", erklärte Baker laut einem Bericht des Branchendienstes Cnet. Das bessere Sicherheits-Profil ihres Browsers begründete Baker unter anderem mit den Bedingungen, unter denen er entwickelt worden ist. "Nicht in einem Betriebssystem drinnen zu sein, ist für uns ein phänomenaler Vorteil", sagte Baker. Ein weiterer Vorteil liege darin, dass Firefox keine Active-X-Plug-ins unterstütze. "Das ist nur so lange ein scheinbarer Nachteil, bis man gehackt wird", erklärte die Mozilla-Präsidentin.

Bakers Sicherheits-Optimismus über das eigene Produkt wird nicht von allen geteilt. "Es gibt die Auffassung, dass Firefox als Open-Source-Produkt sicherer ist, aber der Browser hat genauso viele Schwachstellen wie andere Produkte - wenn nicht sogar mehr", sagte John Donovan von Symantec Australien bei der Vorstellung des Security-Reports seines Unternehmens. Der Report ortet 13 Schwachstellen beim Internet Explorer, aber 21 bei den Mozilla-basierten Browsern. Dabei wurden neun der Schwachstellen bei den Microsoft-Produkten als sehr schwerwiegend eingestuft. Bei den Mozilla-Browsern waren es elf.

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Kommentare (11)Zum Thread »

1) BlaCkSheep (23.03.2005, 17:07 Uhr)
warum schliesst man diese schwachstellen nicht einfach, wenn sie eh bekannt sind?
ich mein seit jahren werden beim IE neue Lücken entdeckt, da kann ich irgendwie nicht glauben das jetzt nur noch 23 überig sind...
2) pame007 (23.03.2005, 18:36 Uhr)
damit wurde wieder ein argument das für den firefox spricht aus der welt geschafft... für mich bleibt nur das tabbed browsing, was aber ja durch den ie7 auch hinfällig sein wird... naja, was solls
3) ventu (23.03.2005, 19:02 Uhr)
Wie? Firefox doch nicht sicherer als der Internet Explorer? Aber alle haben das doch vorher versprochen .... das der viel besser und sicherer ist als der IE, das können die doch nicht einfach so machen ... das muss doch ein Irrtum sein, der Firefox ist doch der ultimative Browser, der beste, den es je gab...was will denn da der popelige Internet Explorer ?
4) Gast (23.03.2005, 19:05 Uhr)
@pamme007
Meiner Meinung nach bleibt das grundlegenste, dass gegen den IE spricht immer bestehen: Der Firefox ist ein eigenständiges Programm und ist nicht wie der IE derart mit dem OS verknüpft.
5) Moikus (23.03.2005, 19:11 Uhr)
@4 ganz meine Meinung

und außerdem NA UND die mozilla-leuts werden sich sicher schneller darum kümmern als unsre freunde aus redmond
6) Gast (23.03.2005, 20:42 Uhr)
hmm naja die symantec leutchen sollen erstmal selber die ganzen lücken in ihren programmen schließen, bevor sie über andere ablästern...
es wird nie eine 100%ige sicherheit geben, wer das denkt ist für mich verloren, es geht immer darum wie firma XY mit den bugs umgeht und meiner meinung nach, kümmern sich die entwickler von firefox hervorragend drum, was man von M$ nicht behaupten kann, die haben nähmlich ihr IE-team vor jahren komplett entlassen, heute besteht nur ein kleiner kreis programmierer die sich überhaupt mal hin und wieder, meistens nach sehr großen würmer/viren attacken kümmern...
IE wäre, wäre nie so weit gekommen, wenn man diesen nicht in das Betriebssystem implementiert hätte, von daher kann eigentlich keiner rede sein, dass das teil so gut ist und deswegen von allen benutzt wird, es gibt schlicht und einfach viele menschen, die zu faul sind, was neues auszuprobieren, das sind dann aber die ersten, die nach attacken wie am spieß schreien...blödheit wird einfach bestraftf :-D
ich bin mir sicher, dass wir bald ein update erwarten können, die jungs haben noch nie einen im stich gelassen...
7) Gast (23.03.2005, 22:02 Uhr)
Ausserdem ist es einfacher in einem OpenSource Projekt auf die Schnelle mal ein paar Fehler zu finden als in einem CloseSource Projekt. Bei gleichem Zeitaufwand und gleicher Sicherheit der Browser muesste doch beim Firefox mindestens das doppelte oder dreifache zu Tage kommen. Tues aber nicht. Und die Leute die einen Virus schrieben wollen schauen sich den IE sicher genauer an. Somit steht es ziemlich ausgeglichen wenn man dann doch schneller Reaktionszeit der OpenSource Gemeinde beruecksichtigt.
8) Gast (23.03.2005, 22:35 Uhr)
und schon wurden die ersten fehler behoben...firefox 1.0.2 ist draußen :-)
9) Blaubierhund (24.03.2005, 01:13 Uhr)
Zitat:
Original von ventuklotz
Wie? Firefox doch nicht sicherer als der Internet Explorer? Aber alle haben das doch vorher versprochen .... das der viel besser und sicherer ist als der IE, das können die doch nicht einfach so machen ... das muss doch ein Irrtum sein, der Firefox ist doch der ultimative Browser, der beste, den es je gab...was will denn da der popelige Internet Explorer ?


ich bleib bei opera...
10) Gast (24.03.2005, 10:25 Uhr)
@6
genau meine rede! die symantec-software ist so löcherig, da wird selbst ein schweißer käse blaß vor neid....
11) Gast (25.03.2005, 14:17 Uhr)
An die krankhaften Meckerer, Text nochmal lesen und auf die Zitate achten, dürfte ja trotz PISA nicht so schwer sein.
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