NIVO-Technologie: Monitoranschluss via USB 2.0


Erschienen: 24.04.2006, 16:00 Uhr, Quelle: Pressetext, Autor: Patrick von Brunn

Das britische Unternehmen Newnham Research hat einen USB 2.0-Anschluss für Computermonitore entwickelt. Die vorgestellte NIVO-Technologie soll es ermöglichen mehrere Bildschirme an einen PC anzuschließen, wobei jeder einzelne verschiedene Inhalte darstellen kann, so die Entwickler. Newnham Research, das über keine eigene Produktionsanlagen verfügt, gab bekannt, dass Kensington die Technologie für Laptop-Dockingstationen nutzen will.

Die Lösung umfasst eine Software für Windows XP und ein Hardwaremodul mit HRE-Chip (Hardware Rendering Engine), das an den Monitor angeschlossen oder im Display integriert wird. Beide Komponenten werden über den USB-Port des Computers verbunden. Die Software wandelt die vom Display gesandten Daten in eine kompakte Form um. Diese gelangen über eine USB-Verbindung zum HRE-Modul. Das Modul konvertiert die Daten zurück in Pixel, die dann auf dem Monitor dargestellt werden.

Kompatibel sei die Technologie mit Röhren- als auch mit Flachbilschirmen mit einer Auflösung bis zu 1.280 x 1.024 Bildpunkten bei 75 Hertz. Die Abtastrate und Wiederholfrequenz würden dem VESA-Standard entsprechen und die Farbtiefe liege bei 24 Bit True Colour, so Newham in einer Aussendung. Die Kensington-Dockingstation mit der NIVO-Technologie soll im Juni erhältlich sein. "Wir glauben, dass unsere Dockingstation die erste am Markt sein wird, die Videooutput über USB bei optimaler Performance und Plug-and-Play erlaubt", so Boris Elisman, President von Kensington.

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Kommentare (2)Zum Thread »

1) Gast (25.04.2006, 00:27 Uhr)
Das wird nicht zukunft haben. Man will ja nicht nur einen Monitor über USB anschließen, was ist mit Maus, Tastatur, Scanner, Handy, Drucker, externe Festplatten, Mp3-Player, Kameras, USB-Sticks.
Dafür würde dann nurnoch begrenzt Ressourcen verfügbar sein. Und die geringe max. Auflösung dürften auch nicht allzu zuträglich sein.
2) Gast (25.04.2006, 16:41 Uhr)
da sehe ich nicht so ein problem ... wenn es sich denn durchsetzen WÜRDE, hätte es einfach mehr usb-anschlüsse Augenzwinkern ...

aber was mich wundert ist, ob es dabei verzögerungen gibt ... resp. in welchem masse ...
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