Abit verkauft Firmenhauptsitz in Taiwan an Deutsche Bank


Erschienen: 02.01.2006, 16:00 Uhr, Quelle: DigiTimes, Autor: Andreas Venturini

Um seine Schuldenlast von über 100 Millionen US-Dollar zu reduzieren, verkauft Mainboard-Hersteller Abit den Taiwanesischen Firmensitz an die Deutsche Bank. Damit beabsichtigt man, Schulden in Höhe von etwa 53 Millionen US-Dollar tilgen zu können.

Der Wert des Unternehmens war nach der Vorlage überarbeiteter Bilanzen im Oktober letzen Jahres um rund 85% auf nunmehr 51 Millionen US-Dollar gesunken, teilte die Commercial Times mit. Nun muss davon ausgegangen werden, dass auch die vorgelegten Zahlen der Jahre 2003 sowie 2004 fehlerhaft waren.

Erst im September hatte man eine Ausgliederung der Produktion bekannt gegeben; teilweise sollten Fertigungsstätten komplett verkauft werden.

"In response, except the management and operation of core products, overseas affiliates are planning to reduce the operation scale appropriately. The measures include disposal of overseas manufacturing plant.[...]We have negotiated well performed, public listing company to enable out-contracting operation, so as to reduce the funding needs of their operations"

Offen bleibt, ob das Unternehmen neben der Produktion nun auch die Entwicklung stoppen und die Firma somit komplett schließen wird.

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Kommentare (3)Zum Thread »

1) Thrawn (02.01.2006, 16:45 Uhr)
Das is schon leicht blöd, zumal Abit ja immer recht preiswert und auch gut war. Schade eigentlich
2) Babe (02.01.2006, 17:19 Uhr)
Zitat:
Original von Thrawn
Das is schon leicht blöd, zumal Abit ja immer recht preiswert und auch gut war. Schade eigentlich

Warten wir erst mal ab...
3) Gast (03.01.2006, 18:38 Uhr)
Sehr schade, sollte Abit, der alte Mainboard-Pionier, zu machen.
Ich hoffe, Abit kriegt noch mal die Kurve, als Unternehmen, und nicht nur noch als Name....
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