Microsoft geht gerichtlich gegen verhängte EU-Strafe vor


Erschienen: 14.07.2006, 15:00 Uhr, Quelle: pressetext, Autor: Patrick von Brunn

Hersteller Microsoft hat in einer Aussendung zur von der EU-Kommission verhängten Strafe Stellung genommen und angekündigt, gegen die Millionenstrafe zu klagen. Das Bußgeld in der Höhe von 280,5 Mio. Euro sei nicht angemessen, denn selbst in schlimmsten Kartellverstößen wie Preisabsprachen habe die Kommission keine derart hohen Strafen verhängt. EU-Kommissarin Neelie Kroes hat die Entscheidung mit der wiederholten Nichterfüllung der Auflagen begründet.

"Wir werden die europäischen Gerichte bitten zu entscheiden, ob unsere Bemühungen, den Auflagen gerecht zu werden, ausreichten und ob die beispiellose Strafe der Kommission gerechtfertigt ist", heißt es in der Mitteilung. "Wir haben großen Respekt vor der Kommission, aber wir glauben nicht, dass eine Strafe, noch dazu eine von diesem Ausmaß, angesichts des Mangels an Klarheit seitens der Kommission und unserer aufrichtigen Bemühungen in den vergangenen zwei Jahren angemessen ist." Der Konzern wolle sich jedoch trotz der harten Strafe weiter bemühen, die Auflagen der Kommission vollständig zu erfüllen und den Gerichtsentscheiden zu entsprechen.

Microsoft habe seit Dezember 2004 tausende Seiten an technischer Dokumentation geliefert und dabei guten Willen gezeigt. Als sich abzeichnete, dass diese Schritte der Kommission nicht reichen würden, habe man sich um mehr Klarheit bemüht, indem die Unterlagen überarbeitet sowie unbegrenzte technische Hilfestellungen angeboten wurden. Zuletzt habe man sogar Konkurrenten den entsprechenden Quelltext angeboten.

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Kommentare (6)Zum Thread »

1) Mr. Smith (14.07.2006, 15:33 Uhr)
bla, bla, bla ICH MICROSOFT, du nix. BLA, BLA, BLA
2) Gast (14.07.2006, 15:39 Uhr)
Zitat:
Original von Mr. Smith
bla, bla, bla ICH MICROSOFT, du nix. BLA, BLA, BLA


bla bla ich EU, du Arsch der zahlt!!
3) Thrawn (14.07.2006, 16:38 Uhr)
seh ich auch fast wie der Gast. Was die EU mittlerweile fürn Käse verzapft, wo die überall drinnenstecken und im NACHHINEIN Geld verlangen....ned mehr normal. Mir fällt das Beispiel nur ned merh ein, Mist.
4) Gast (14.07.2006, 19:13 Uhr)
Bei Microsoft überlegt man einfach ob es sich eher lohnt Marktanteile abzugeben (weil das der Effekt währe der am Ende dabei rauskäme) oder Strafe zu zahlen. Microsoft wusste genau was die EU will und aht es nicht gebracht. Offenbar denkt man man verdient mehr wenn man die Anteile behällt und Strafe zahlt (womit sie wahrscheinlich auch richtig liegen). Ich bin kein Microsoft Basher aber in diesem Fall hat die EU recht. Eine Strafe soll wehtun darum muss sie entsprechend hoch gewählt werden. Bei einem Umsatz von 10 Milliarden oder wieviel die letztes Jahr hatten ist die Strafe angemessen.
5) Dragi (14.07.2006, 20:45 Uhr)
@Gast

Lieber Gast, beschäftige dich erstmal mit einem Thema, bevor du dazu postest. Die EU Komissare haben von Microsoft Dinge verlangt, wofür selbst ein Unternehmen wie Microsoft sehr hohen Aufwand betreiben muss, um es zu gewährleisten. Microsoft hat die Auflagen, insofern sie richtig interpretiert wurden - leider ist die EU Auflage mehr als schwammig - mit einem extremen Aufwand umgesetzt und es fehlen nur noch wenige Tage, bis der letzte Teil dieser endlosen Dokumentation fertig gestellt wird. Zusätzlich wurde der QUELLTEXT (man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen) für die Konkurrenz zur Einsicht angeboten, um zu helfen. Auch wurde MEHRFACH direkt und offiziell erklärt, dass die Forderungen der EU Komissare nicht 100% klar und eindeutig sind und Microsoft nicht weiß, ob das nun richtig ist oder nicht.

Was sollen sie noch tun?

Einen Wahrsager einschalten?

Sorry, aber was die EU hier abzieht ist nicht im entferntesten Neutral. Hier wird ein Exempel abgehalten und Microsoft dient als Opferlamm. Bravo.
6) Gast (14.07.2006, 20:56 Uhr)
ich denke das dies ein sehr Zweischneidiges Schwert ist!
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